Start Wirtschaft Rekordzahlen am Arbeitsmarkt

Rekordzahlen am Arbeitsmarkt

1405
0
TEILEN

Am Arbeitsmarkt sieht es so gut aus wie lange nicht mehr!  Trotz der Abschwächung der Konjunktur ist auf dem Jobmarkt eine positive Entwicklung zu verzeichnen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der in Deutschland lebenden Erwerbstätigen im August um 521.000 Personen. Das war ein Anstieg von 1,3 Prozent auf insgesamt 41,082 Millionen Erwerbstätige.

Wie das Statistische Bundesamt am heutigen Donnerstag mitteilte, sei dies nach vorläufigen Berechnungen ein neuer Rekord. Verglichen mit dem Vormonat sorgte die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt mit einem Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 10.000 Personen.

Auch in puncto Arbeitslosenquote zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt optimistisch. Sie ging im September um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 231.000 Menschen weniger auf Jobsuche. Die Zahl der Erwerbslosen sank in diesem Monat um 149.000 auf 2,79 Millionen. Einen solch niedrigen Stand der Arbeitslosenzahl hatte Deutschland das letzte Mal vor 20 Jahren. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mit.

Die Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch in Zukunft weiter halten werde. Es muss jedoch bedacht werden, dass der Arbeitsmarkt der allgemeinen Konjunktur naturgemäß immer um ein paar Monate hinterherhinkt. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die geschwächte Konjunktur mittelfristig auch negativ auf den Jobmarkt auswirken wird.

Bislang scheinen die deutschen Unternehmen allerdings guter Dinge zu sein und schaffen weiterhin neue Stellen und stellen Personal ein. Die Arbeitsvermittlungsagenturen und Jobcenter verzeichnen derzeit einen neuen Höchststand an zu besetzenden Positionen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt definitiv weiter an. Vor allem im Bereich der Fachkräfte ist noch immer ein Mangel zu verzeichnen.

Die Ursache für die Zuversicht der Unternehmen sieht der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, darin begründet, dass der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt neben dem wirtschaftlichen Aufschwung dazu geführt haben, dass es mehr offene Stellen als noch vor zehn Jahren gebe.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here