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Rom: Chilenische Botschaft ebenfalls Ziel eines Bombenanschlags

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Rom: In der chilenischen Botschaft ist nun ebenfalls eine Bombe explodiert, nachdem am Donnerstagvormittag in der fast daneben liegenden Schweizer Botschaft ein Botschaftsangestellter durch eine Paketbombe schwer verletzt wurde.

Auch in der chilenischen Botschaft wurde dabei mindestens ein Mensch verletzt. Das Opfer ist laut „Corriere della Sera“, der Portier der chilenischen Vertretung in Rom. Er sollte die Post für die Botschaft entgegen nehmen.

Der Mann wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Noch ist nicht bekannt, wie schwer die Verletzungen des Mannes sind. Es soll sich aber um eine leichte Verletzung handeln.

Die Nachrichtenagentur „Ansa“ meldete die Detonation wenige Stunden nach dem Sprengstoffanschlag in der Schweizer Botschaft. Unter Bewachung der italienischen Carabinieri stehen mittlerweile die Schweizer Vertretungen in Mailand und im Norden Italiens.

Außerdem soll auch die diplomatische Vertretung der Ukraine ein ähnlich verdächtiges Paket erhalten haben. Glücklicherweise explodierte der mögliche Sprengsatz aber nicht.

Die deutsche Botschaft erhöhte ihre Sicherheitsvorkehrungen, obwohl diese generell schon höher seien als bei vielen anderen diplomatischen Vertretungen. Für Rom seien die Sicherheitsmaßnahmen für die deutsche Botschaft noch eimal angepasst worden.

Italienischen Medienberichten zufolge hätten Anarchisten die Bomben abgeschickt, zum bisherigen Zeitpunkt, gibt es noch kein Bekennerschreiben, weitere Attentate dieser Art werden jedoch befürchtet und die Botschaften anderer Staaten informiert.

Update: Ein Bekennerschreiben ist eingegangen, in dem sich die „Federazione Anarchica Informale“ , eine italienische Anarchistengruppe, zum Anschlag auf beide Botschaften in Rom bekennt.

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