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Rosenkrieg bei Berlusconi geht weiter

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Die Frau des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hatte im vergangenen Jahr die Scheidung eingereicht.

Erneut zeigte er eine Schwäche für junge Frauen und begann eine Affäre mit einem damals 18-jährigen jungen Mädchen. Bis heute ist das Verhältnis der beiden nicht geklärt.

Silvio Berlusconi ist in zweiter Ehe mit Veronica Lario, einer Schauspielerin, seit zwanzig Jahren verheiratet. Das Paar hat drei erwachsene Kinder.

Während seiner Ehe hatte der italienische Ministerpräsident Berlusconi regelmäßige und zahlreiche  Affären.

Seine Noch-Ehefrau ging zum Scheidungsanwalt und im Mai schienen die Streitigkeiten im Hause Berlusconi beendet zu sein. Man einigte sich darauf, daß Veronica Lario einen monatlichen Unterhalt von 300.000 Euro bekommen sollte und das Nutzungsrecht für eine Mailänder Villa.

Silvio Berlusconi wollte monatlich 1,8 Millionen Euro für den Unterhalt der Villa samt Sicherheitspersonal zur Verfügung stellen. Dies wies Veronica Lario als unzureichend zurück und reichte erneut  eine saftige Forderung beim zuständigen Gericht in Mailand ein.

Auf Berufung der Gerichtsunterlagen verlangt die Noch-Ehefrau von Silvio Berlusconi jetzt eine monatliche Summe von 3,5 Millionen Euro.

Nicht nur seine zahlreichen Affären sondern auch seine teilweise stark umstrittenen politischen Aussagen lassen den italienischen Ministerpräsidenten immer wieder in die öffentliche Kritik geraten.

Nazi-Vergleiche haben bei Berlusconi gewissermaßen schon Tradition.

Zum Thema der Einwanderung verglich Silvio Berlusconi die Immigrantenzentren in Italien mit denen der nazionalsozialistischen Konzentrationslager.

Als Nazi-Wächter wurde der deutsche Europaabgeordnete Martin Schulz bezeichnet, der Berlusconi kritisiert hatte.

Zur Situation der Flüchtlinge auf der Insel Lampedusa merkte er an, daß es dem Flüchtling frei stehe ein Bier trinken zu gehen, denn Lampedusa sei kein Konzentrationslager.  Jeder könne sich frei bewegen.

Den Erdbebenopfern , die notdürftig in Aquila in Zelten hausten riet er an, das Lager als Campingwochenende zu sehen, denn ihnen fehle es „an nichts“.

So bleibt abzuwarten, wann der  italienische Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi erneut ins Fettnäpfchen tritt.
Der Rosenkrieg zwischen ihm und seiner Noch-Ehefrau geht jedenfalls in die nächste Runde.

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