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Schweiz: Keine Anklage gegen „Hells Angels“

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Während in Deutschland die Biker-Gruppe „Hells Angels“ nach wie vor wegen Kontakten zur organisierten Kriminalität massiv im Visier der Fahnder steht, musste die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) einen herben Rückschlag einstecken.

Wegen des Verdachts der organisierten Kriminalität ermittelte die Bundesanwaltschaft gegen Mitglieder des Motorradclubs der „Hells Angels“ in der Schweiz. Großrazzien in den Kantonen Solothurn, Zürich, Aargau und Waadt nahmen Ermittler zum Anlass, Mitglieder der „Hells Angels“ anzuklagen.

Der Vorwurf konnte vor Gericht jedoch nicht ausreichend erhärtet werden und das Verfahren gegen den umstrittenen Club musste eingestellt werden. Bei den „Hells Angels“ handelt es sich um keine kriminelle Organisation, so das Gericht.

Gegen fünf Mitglieder der Motorradgruppe „Hells Angels MC Zürich“ wird von der Bundesanwaltschaft trotzdem Anklage erhoben. Ihnen wird versuchte Freiheitsberaubung, Entführung, Vorbereitungen für einen Raubüberfall und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt.

Die fünf Männer der Rockergruppe müssen sich nach BA-Angaben nun wegen dieser Vorwürfe vor dem Bundesstrafgericht verantworten.

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