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Schweres Erdbeben erschüttert Präfektur Fukushima

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Seismograph, Foto: Dvortygirl
Japan: Schweres Erdbeben vor Küste von Fukushima (Foto: Dvortygirl)

Bereits nach dem großen Tohoku-Erdbeben vom 11. März 2011 und dem damit verbundenen Tsunami hatte es mehrere Nachbeben gegeben. Nun aber wurde das japanische Inselreich um 4:24 Uhr Ortszeit erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert.

Das Epizentrum soll sich ausgerechnet vor der Küste der Präfektur Fukushima, in 30 Metern Tiefe befunden haben –  etwa 64 Kilometer von der Stadt Iwaki entfernt.

Die Stärke wurde zunächst zwischen 5,9 und 6,1 angegeben. Die United States Geological Survey (USGS) spricht von einem Erdbeben der Stärke 5,9. Eine Tsunamiwarnung durch die nationale Meteorologiebehörde oder das Pacific Tsunami Warning Center erfolgte jedoch nicht.

In Fukushima steht auch das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima 1), in dem es nach den Naturkatastrophen vom März zu einem Störfall und schliesslich zu Kernschmelzen gekommen war.

Der Betreiber des Kraftwerks, der Energiekonzern TEPCO teilte nach Angaben der NHK jedoch mit, man habe trotz des Erdbebens, das sich etwa 100 Kilometer östlich der Anlage ereignet hatte, keine neuen Schäden am AKW feststellen können. Auch sonst liegen bislang (21:50 Uhr) keine Berichte über Schäden oder Verletzte vor.

Auch in Japans Hauptstadt Tokyo und damit etwa 250 Kilometern Entfernung liess das Beben noch Gebäude schwanken. Erste Zeugen sprachen von einer Dauer um 30 Sekunden.

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