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Schwerster Raketenbeschuss seit Jahren trifft Süden Israels

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Schutzbunker an Straße in Sderot (Foto: pd)
Schutzbunker an Straße in Sderot (Foto: pd)

Das schlechte Wetter am heutigen Donnerstagabend machte es den Kämpfern des islamischen Jihad leicht, den Süden Israels unter Raketenbeschuss zu nehmen. Bei der Attacke handelt es sich um den schwerste Raketenangriff seit zwei Jahren.

Die radikale Palästinensergruppe nutzte die für Patrouillen ungünstigen Wetterbedingungen mit Regen, Wind und Wolken aus, um über 60 Raketen aus dem nördlichen und südlichen Gaza-Streifen, auf die israelischen Kleinstadt Sderot, sowie die Region Eshkol zu feuern.

Die Bewohner des Grenzgebiets wurden aufgerufen, vorerst in den dortigen Schutzräumen zu bleiben. Immer wieder wurde Luftalarm gegeben. Ersten Meldungen zufolge, gab es keine Schwerverletzten und auch keine gravierenden Sachschäden.

Die israelische Armee reagierte auf den Beschuss mit Geschossen aus Panzern. Das mobile Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ fing drei Raketen ab, bevor sie in Sderot einschlagen konnten. Doch trotz des Abwehrsystems schlugen weitere acht Raketen in bewohntes Gebiet ein. Alleine aus Eshkol wurden 15 Einschläge gemeldet, eine Rakete schlug neben einer Bibliothek, eine Weitere neben einer Tankstelle ein. Diese Angaben bestätigte der Polizeisprecher Micky Rosenfeld.

Den massiven Raketenbeschuss rechtfertigten die Jihadisten als einen Vergeltungsschlag für die Tötung von drei radikal-islamistischen Kämpfern, die zuvor  israelische Grenzsoldaten mit Mörsergranaten beschossen hatten. Die erneute Eskalation könnte die Friedensbestrebungen zwischen Israels Regierung und den Palästinsern nicht unwesentlich behindern.

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