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staatliche Fördermittel für Rußfilter

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Die Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelminderungs-systemen bei Personenkraftwagen mit Selbstzündungsmotor dümpelt vor sich hin. Nur rund die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel sind durch Dieselfahrer dieses Jahr ausgeschöpft worden. In dem Fördertopf steckt noch Geld für rund 80.000 Anträge auf Nachrüstungen. Der Zuschuss ist bis Ende des Jahres 2010 veranschlagt und beträgt bis zu 330 Euro je Umbau.
Die Förderung wurde zum 01.08.2009 zunächst auf ein Jahr begrenzt eingeführt, dann jedoch um ein weiteres Jahr verlängert, um die Feinstaubbelastung in der Luft zu mindern und die Nachfrage an Rußpartikelfiltern weiter anzukurbeln. Seit Juni 2010 ist es auch für Inhaber von Sonderfahrzeugen möglich, die Förderung in Anspruch zu nehmen. Hiervon betroffen sind Sonderfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse, zum Beispiel Wohnmobile oder rollstuhlgerechte PKW aber auch Krankenwagen, und auch leichte Nutzfahrzeuge mit einer Maximal-Gesamtmasse von 3,5 Tonnen. Der Antrag auf Förderung kann online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf www.bafa.de gestellt werden.
Wer den Rußfilter noch rechtzeitig einbaut, profitiert nicht nur von dem Zuschuss, er steigert auch den Wiederverkauswert des Autos und kann künftig in den Umweltzonen der Städte mobil sein, außerdem sinkt die Höhe der zu entrichtenden Kfz-Steuer. Um die steuerliche Förderung für die Nachrüstung eines Partikelfilters zu bekommen, muss der Rußfilter in den Zulassungsdokumenten des Fahrzeuges eingetragen sein.

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