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Sturm wütet über Estland

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Artikelbild: Graue Seeansicht von Tallinn (Foto: pd)
Estland: Schwerer Sturm auch über der Hauptstadt Tallinn (Symbolbild: pd)

Der letzte Herbststurm fegte erst vor zwei Monaten über die drei kleinen Baltenstaaten. Damals waren allein in Litauen rund 140.000 Haushalte stundenlang ohne Strom. In Lettland standen 100.000- und in Estland 60.000 Haushalte im Dunkeln.

Nun traf in der Nacht zu Freitag der nächste Sturm auf Estland, den Kleinsten der baltischen Staaten. Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 115 km/h rissen Bäume um und beschädigte Dächer.

Über 45.000 Haushalte waren über Nacht ohne Strom.

Der Schwerpunkt der Stromausfälle lag in der Hauptstadt Tallinn –  und dem umliegenden Landkreis Harjumaa. In dieser Region waren etwa 11.000 Wohnungen ohne Elektrizität.

Der nächtliche Sturm führte in Lasnamäe, einem Vorort von Tallinn, zu schweren  Schäden. So wurde etwa an einer Tankstelle des Anbieters „Staffoil“ eine Zapfsäule gegen eine Hausfassade geschleudert. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, vorläufigen Untersuchungsberichten zufolge könnte möglicherweise ein Konstruktionsfehler die Ursache sein.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt, da der Treibstoffanbieter sofort die Leitungen schloss. Da an der Tankstelle, abgesehen vom spektakulären Fassadenschaden, keine gefährlichen Beschädigungen festgestellt wurden, konnte zumindest der Betrieb der Autowaschanlage weitergeführt werden.

Während in anderen Landkreisen Tausende ohne Strom blieben, hatte der Landkreis Läänemaa Glück Hier waren nur drei Haushalte zeitweise ohne Strom.

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