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Subway überholt McDonald’s

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Das hat es bislang noch nie gegeben! Die US-Fastfoodkette McDonald’s ist erstmals seit Gründung 1955 nicht mehr an der weltweiten Spitze was die Anzahl der Filialen angeht. Denn der Sandwichmacher Subway hat McDonald’s im Geschäftsjahr 2010 bei der Zahl der Restaurants eingeholt. Subway kam mit 33.749 Filialen auf genau 1012 Filialen mehr als Konkurrent McDonald’s. Dies teilte ein Subway Unternehmenssprecher am Dienstag mit.

Burger oder Sandwich? Diese Frage muss man sich heutzutage stellen, wenn man den großen Hunger mal eben auf die Schnelle stillen möchte. Im Zeitalter der Fastfoodketten ist die Qual der Wahl groß. Doch auch die eher bewusste Ernährung gerät immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, was den Ketten, die sich gegen fettige Pommes & Co. entscheiden, mehr Zuspruch bringt.

Subway gehört zu diesen Ketten: Sandwiches mit vollwertigem Brot, frischem Gemüse und wenig Fett. Das ist die Devise des Fastfoodgiganten. Das kommt gut an. Doch sind die Sandwiches im Vergleich zu Big Mac, Mc Chicken & Co. auch etwas teurer.

Auch wenn Subway im weltweiten Vergleich aktuell die Spitze anführt, so gibt es in Deutschland mit 750 Subway-Restaurants weniger Filialen als von McDonald’s, die man hierzulande derzeit 1333 Mal findet.

Schaut man sich den Umsatz der beiden Franchiser an, so hat McDonald’s hier trotz weniger Filialen weltweit nach wie vor die Nase vorn. In 117 Ländern der Welt machte McDonald’s 2010 einen Umsatz von 24 Milliarden Dollar, das entspricht 17,2 Milliarden Euro. Subway hingegen kam in insgesamt 95 Ländern auf einen Umsatz von 15,2 Milliarden Dollar.

Das Konzept der Fastfoodriesen ist fast identisch: Jedes Restaurant, das neu eröffnet, bietet das bewährte Menüsortiment an und ähnelt sich auch in Ausstattung und Design. So genannte Franchisenehmer kaufen eine Lizenz, um die Dachmarke und deren Namen nutzen zu können und gehen als selbstständige Unternehmer mit einer eigenen Filiale auf den Markt. Subway nutzt dieses Konzept zu 100 Prozent, McDonald’s lediglich zu 80 Prozent.

Das Unternehmen mit dem goldenen M machte zuletzt 4,9 Milliarden Dollar Gewinn. Subway-Firmengründer Fred DeLuca macht dagegen keine Angaben darüber, wie viel seine Sandwichkette an Gewinn abwirft. Doch mit Blick auf sein Vermögen, das auf 1,8 Milliarden Dollar geschätzt wird, scheint dieser nicht all zu schmal auszufallen.

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