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Gericht

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Zwei frühere Mitglieder des in Brandenburg seit August 2009 verbotenen Motorradclubs “Chicanos Barnim“, einer Untergruppe der “Bandidos MC” stehen seit Mittwoch in Frankfurt (Oder) vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern, beide 28 Jahre alt, versuchten Totschlag vor. Sie hätten bei ihrem Übergriff den Tod ihres Opfers billigend in Kauf genommen, da sie sich der Möglichkeit tödlicher Stiche bewusst gewesen seien.

Die Angeklagten sollen 2009 in Finowfurt (Barnim) vier Mitglieder der mit den Bandidos verfeindeten “Hells Angels” verprügelt, auf sie eingestochen und zum Teil schwer verletzt haben. Einem Mann sei mit einer Machete fast ein Bein abgetrennt worden. Die Opfer befanden sich damals in einem liegengebliebenen Auto, als sie mit Waffengewalt attackiert wurden. Hintergrund der Tat war ein Kampf um die Vorherrschaft der “Bandidos” in der Region Eberswalde.

Die Angeklagten würden sich zu den Vorwürfen nicht äußern, teilten deren Verteidiger mit. Der Prozess soll bis zum 3. Februar dauern. Die Verhandlung wird am Freitag fortsgesetzt -  doch möglicherweise hat der Prozess bereits jetzt erste Auswirkungen. Die Polizei in Berlin entdeckte am heutigen Mittwoch eine Zahl von Einschusslöchern in der Außenwand eines Vereinshauses der “Bandidos”. Ob allerdings tatsächlich ein kausaler Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren gibt, ist bislang unklar.

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Die Strafverfolgung wollte bei ihrer jüngsten Aktion gegen die “Black Jackets” offenbar besonders sicher gehen und führte daher umfangreiche Observationen durch, bevor die Polizeiaktion erfolgte. Demnach haben Mitglieder der Organisation umfangreiche Geschäfte mit illegalen Drogen wie Marihuana, Kokain und Amphetaminen im Großraum Mannheim/Ludwigshafen getätigt. Bereits vor einiger Zeit waren fünf Mitglieder der Gruppe von einem Gericht in Heidelberg zu mehrjährigen Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Nun wurden am Dienstag erneut drei weitere Männer der Black Jackets in Heidelberg verurteilt. Der 33-jährige Hauptangeklagte wurde unter anderem wegen Drogenhandels zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der zweite Angeklagte, ein 23-Jähriger, muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis und der dritte Angeklagte (46) wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Mit dem Strafmaß blieb das Gericht nur unwesentlich unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft.

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Mit äußester Brutalität schlugen vier Jugendliche im Alter von 15- bis 18 Jahren im Februar grundlos einen 30 Jahre alten Handwerker am Berliner U-Bahnhof Lichtenberg nieder. Selbst als das Opfer schon am Boden lag prügelten die Jugendlichen weiter auf ihn ein. Anschließend raubten sie den schwerverletzten Mann aus. Der Kollege des Opfers wurde ebenfalls attackiert, konnte aber fliehen.

Der 30-Jährige fiel in Folge des Angriffs ins Koma. Mit schwersten Kopfverletzungen wurde der Handwerker in die Unfallklinik Marzahn gebracht. Nach Angaben der Ärzte erlitt er eine Hirnblutung und befand sich in Lebensgefahr (spreadnews berichtete). Als Folge des Angriffs musste das Opfer kognitive und motorische Fähigkeiten neu erlernen.

Neun Monate später stehen die mutmaßlichen Schläger seit Donnerstag vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten versuchten Mord aus Habgier vor. Ausserdem werden als Motive für die brutale Tat  “Hass auf Deutsche” und “Freude an der Misshandlung Schwächerer” angeführt.

Das Motiv des Hasses leitet sich aus der Herkunft der Angeklagten – es handelt sich um einen Bosnier, einen Iraner sowie einen Kenianer und einen Kosovaren – und der Behauptung, sie hätten ihre Opfer als “Scheiß Nazis” und “Scheiß Deutsche” verunglimpft, ab.

Der Prozessauftakt fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, wie auch das gesamte Verfahren vor der Jugendstrafkammer nicht öffentlich verlaufen wird, da die Täter, von denen drei in Untersuchungshaft sind, zum Zeitpunkt der Tat noch nicht volljährig waren.

 

 

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Hells Angels Mitglieder

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fand am Montag vor dem Landgericht Trier der Prozess gegen ein Mitglied der “Hells Angels” MC statt. Dem vor Gericht stehenden 51-jährigen Angeklagten, der einem Chapter des Motorradclubs in Luxemburg angehört, wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Im Mai soll der Mann gemeinsam mit drei Komplizen eine Gaststätte in Trier gestürmt und anschließend einen der anwesenden Gäste angegriffen haben. Bei der Auseinandersetzung wurde das Opfer durch mehrere Hiebe und Tritte bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt. Der jetzige Angeklagte soll zudem eine Intervention der übrigen Gäste teilweise auch durch den Einsatz von Gewalt verhindert haben, so die Darstellung der Staatsanwaltschaft. Diese fordert nun eine zweijährige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll.

Doch der Vorwurf der Körperverletzung beschränkt sich nicht nur auf eine gewalttätige Auseinandersetzung, so dass zudem auch die 37-jährige Betreiberin eines Tattoo-Studios vor Gericht steht. Die Frau soll ein Mitglied der “Hells Angels” dorthin gelockt haben, wo das Opfer gemeinsam vom Hauptangeklagten und dessen Lebensgefährtin festgehalten worden war, um die Symbole an Armen und Hals, die den Träger als Mitglied des Motorradclubs ausweisen, mit schwarzer Tinte bei einer Zwangstätowierung unkenntlich zu machen.

Im Fall der Frau fordert die Staatsanwaltschaft sechs Monate auf Bewährung.

Der Prozess wurde auch von rund 20 Mitgliedern der Hells Angels verfolgt, die im Gerichtssaal anwesend waren.

 

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Hells Angels Mitglieder

Nach einer Großrazzia am 10. Juni 2011 waren die  “Hells Angels” Pforzheim verboten worden. Vorausgegangen waren erbitterte und brutale Rockerkriege zwischen “Hells Angels” und den mit ihnen verfeindeten “United Tribuns”. Das Verbot wurde gegen die 15-köpfige Gruppierung der “Hells Angels MC Charter Borderland” und deren Unterstützerclub “Commando 81 Borderland” ausgesprochen.

Bei der groß angelegten Razzia hatten rund 400 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern rund um Pforzheim zwei Dutzend Clubheime, Wohnungen und Gaststätten der “Hells Angels” durchsucht.

Die Polizei beschlagnahmte Computer, 18.000 Euro Bargeld und Vereinsjacken, sowie Unterlagen und zahlreiche Waffen, darunter eine Armbrust, ein Samuraischwert und drei Molotow-Cocktails. Auch Drogen wurden bei den Durchsuchungen sichergestellt. Bei sieben Banken wurden 13 Konten eingefroren.

Ab kommenden Freitag (8.Juli) muß sich nun der 36-jährige Vize-Chef der inzwischen verbotenen “Hells Angels” Pforzheim vor dem Landgericht Karlsruhe  verantworten. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim teilte am Donnerstag mit, daß der Vize-Chef wegen versuchten Totschlags angeklagt wird.

Er soll im vergangenen November, bei einer Auseinandersetzung mit der “Türstehervereinigung” der “United Tribuns” mit einer Waffe mindestens zweimal auf die Rivalen geschossen haben und durch den Gebrauch einer Feuerwaffe dabei den Tod mindestens einer Person billigend in Kauf genommen haben. Mitglieder des Motorradclubs werden immer wieder mit derartigen Straftaten in Verbindung gebracht.

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Es begann mit einer Kritik von Jens Lehmann an seinem früheren Nationalmannschaftskollegen. Beim Duell zwischen Werder Bremen und Tottenham Hotspur in der Champions League, das bereits im September des letzten Jahres stattfand, kritisierte Lehmann den Werder Keeper als Experte bei Sky. Tim Wiese sah darin offenbar nicht nur eine professionelle Einschätzung, sondern fühlte sich auch persönlich angegriffen. Als Reaktion kam vom derzeitigen Nationaltorhüter die Empfehlung an Lehmann, sich in die Geschlossene einweisen zu lassen, weil ihm da vielleicht geholfen werden könne. Nun bringt Jens Lehmann diesen Streit vor Gericht. Diese Aussage ließe sich führ ihn als Körperverletzung werten, weshalb er Wiese jetzt auf Schmerzensgeld verklagt. Der Prozess beginnt heute vor dem Münchener Landgericht. Die beiden Torhüter werden selbst nicht vor Ort sein. Jens Lehmann befindet sich zur Zeit in England, wo er nach seinem Karriereende wieder bei Arsenal London einen Vertrag unterschrieben hat. Hier hat er sich durch diverse kontroverse Aktionen immer wieder für Furore gesorgt und sich nicht nur Freunde gemacht. Auch in der deutschen Nationalmannschaft hatte er den Konkurrenzkampf mit Oliver Kahn in die Öffentlichkeit getragen. Während Lehmann in London hauptsächlich die Ersatzbank dekoriert und sich nicht durch sportliche Leistungen beweisen kann, sucht er offenbar auf diese Weise erneut den Medienrummel um sich ins Rampenlicht zu stellen.

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Im schweren Missbrauchsfall in Fluterschen (Westerwald) wird sich einer der beiden Täter, ein 63-jähriger Mann, ab dem 18 März in Betzdorf vor Gericht verantworten müssen. Der Direktor des Amtsgerichts bestätigte, dass der Verdächtige in fünf Fällen von Kindsmissbrauch angeklagt ist.

Der 48-jährige Familienvater der dem 63-jährigen seine leibliche Tochter sowie seine Stieftochter für Sex verkauft und bei sexuellen Handlung zugesehen haben soll, wird dagegen bereit am kommenden Dienstag vor Gericht stehen. Ihm wird vorgeworfen, seine Töchter und seinen Stiefsohn jahrelang missbraucht zu haben.

Mit seiner Stieftochter hatte der Mann acht Kinder gezeugt, dies hatte zuvor die “Rhein-Zeitung” berichtet.

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Die Hauptbelastungszeugin im Kachelmann-Prozess soll in der Nacht zum 9. Februar von dem ehemaligen Wettermoderator Jörg Kachelmann mit einem Messer bedroht und danach vergewaltigt worden sein. Er bestreitet weiterhin die Tat begangen zu haben.

Am heutigen 21. Verhandlungstag vor dem Mannheimer Landgericht hat auch ein Gutachter des Landeskriminalamts (LKA)  Baden-Württemberg nach der DNA-Analyse verschiedener Beweismittel, keine eindeutigen Beweise liefern können.

Zwar befänden sich am Messergriff der möglichen Tatwaffe Spuren, die dem mutmaßlichen Opfer zuzuordnen sind, aber auch eine geringere Spur, die auf den Angeklagten hinweist. Es handelt sich um eine so genannte “Mischspur an der Nachweisgrenze”

Dies könne auf die glatte Oberfläche des Messergriffs zurückzuführen sein, die zunächst vom Sachverständigen geäußerte Vermutung einer Beschädigung von Spuren bei der Spurensicherung, wurde vom Gericht durch ein Durchsuchungsprotokoll widerlegt.

Der Gutachter des LKA sagte:” Wenn eine Person das Messer mehrere Minuten in der Hand gehabt hat, dann würde ich ein eindeutigeres Ergebnis erwarten”.

Zwar sei eine eindeutigere, “winzige Abtragung” von Blut des angeblichen Opfers an der Klinge festgestellt worden, diese  erlaube jedoch keine definitive Aussage über den Umfang der Verletzung.

Neben dem Messer wurde auch ein Bettlaken mit Menstrualblut sowie Spermaspuren als Beweismittel herangezogen, diese sind zwar zweifelsfrei dem mutmaßlichen Opfer bzw Kachelmann zuzuordnen, jedoch ebenfalls kein klarer Hinweis auf ein Verbrechen. Auch auf einem braunen Strickkleid, dass die Ex-Freundin während der angeblichen Tat getragen haben soll, fand sich keine Beschädigung-somit auch kein Hinweis auf Gewalt.

Unterdessen gibt es eine weitere Zeugin in der Schweiz, die jedoch nicht vor einem deutschen Gericht aussagen will. Aus diesem Grund wird eine Befragung per Videokonferenz erwogen.”Es gibt keinen Sachbeweis dafür, dass die Aussage der Nebenklägerin richtig ist”, sagte der zufriedene Strafverteidiger Kachelmanns, Johann Schwenn.

Am 21. Dezember wird der Prozess forgesetzt.

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Martin Semmelrogge, Foto: Jean Pierre Hintze

Fahren ohne Führerschein und Haschischkonsum  – Delikte die zum bisherigen Strafregister von Martin Semmelrogge passen. Der 55-jährige Schauspieler steht wieder einmal vor Gericht.

Der aus “Das Boot” und “Schindlers Liste” bekannte Mime wehrt sich vor dem Freiburger Amtsgericht gegen die Vorwürfe, er sei ohne Führerschein gefahren.

Der auf Mallorca ansässige Martin Semmelrogge war auf der Autobahn 5 bei Freiburg am 15. Januar aufgefallen, als er bei einer Polizeikontrolle seinen spanischen Führerschein vorzeigte. Eine spanische Fahrerlaubnis wird jedoch von deutschen Behörden nicht anerkannt.

Der Schauspieler war nach eigenen Angaben davon ausgegangen, dass er mit seinem, in Spanien erworbenen Führerschein auch in Deutschland fahren dürfe. Möglicherweise hatte ihn die Firma, deren Mietwagen Semmelrogge im Januar fuhr, nicht auf die in Deutschland ungültige Fahrerlaubnis aufmerksam gemacht.

Da bei der Verkehrskontrolle der Verdacht aufkam, der Schauspieler könnte unter dem Einfluss von Rauschgift stehen und somit gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben, wurde in Folge eine Blutentnahme durchgeführt, wobei das Testergebnis , die Annahme der Polizeibeamten. bestätigte.

Semmelrogge gab daraufhin zu, Cannabis konsumiert zu haben.

Seit den 80er Jahren stand Martin Semmelrogge bereits mehrfach vor Gericht,  überwiegend aufgrund von Verkehrsdelikten.. Er war wiederholt zu mehreren Freiheits- und Geldstrafen verurteilt worden. Zeitweise befand sich der Schauspieler in Haft, allerdings als Freigänger.

Update: Martin Semmelrogge ist vom Amtsgericht Freiburg zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt worden. In frühstens acht Monaten kann der Schauspieler einen neuen Antrag´auf eine Fahrerlaubnis stellen. Das Gericht ordnete an, dass Semmelrogge an die Freiburger Hilfsgemeinschaft für psychisch kranke und behinderte Menschen 5000,- Euro zahlen muss.

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Landgericht Dortmund, Foto: Tbachner

Vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) steht nach sechs Jahren erneut der einstige DDR-Schauspieler Karsten Speck, der besonders durch die Show “Ein Kessel Buntes” bekannt geworden war, wegen Betruges vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft Speck Steuerhinterziehung in Höhe von einer Million Euro vor.

Der 50-jährige Schauspieler habe in der Zeit von 2002 bis März 2007 knapp eine Million Euro an Gläubigern und Fiskus vorbei geschleust, sagte Oberstaatsanwalt Christian Scherf in der Anklage.

Bereits 2004 stand Karsten Speck wegen Betruges vor dem Landgericht Dortmund. Damals verurteilte ihn das Gericht zu zwei Jahren und drei Monaten Haft.

Auch seine Frau und Managerin saß damals mit auf der Anklagebank. Grund waren fehlgeschlagene Immobiliengeschäfte, aus denen beide bei mehreren Gläubigern Schulden in Millionenhöhe hatten.

Speck und seine Frau saßen aber nicht die komplette Strafe ab, sondern wurden frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

Der 50-jährige Schauspieler soll im aktuellen Fall dem Finanzamt gegenüber falsche Angaben gemacht haben und auch nicht wie vereinbart den Großteil seines Gehalts in einen Fond für Geschädigte der Immobilienbetrügereien eingezahlt haben.

Wegen Beihilfe an der Steuerhinterziehung wurden nun auch die Schwiegereltern von Karsten Speck angeklagt.

“Kommt es zu einer Verurteilung, ist keine Bewährungsstrafe möglich” sagte Oberstaatsanwalt Christian Scherf. Bis zu zehn Jahren Haft drohen nun dem Angeklagten.”Wir gehen davon aus, dass die Anklage nicht in allen Punkten zutrifft”, so der Verteidiger von Speck vor der Kamera.

Karsten Speck selber verließ den Gerichtsaal durch eine Hintertür. Bis zum Januar 2011 soll der Prozess der Steuerhinterziehung  dauern.

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