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Hanf

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Eine Hand die ein Hanfblatt hält (Foto: pd)

Eine Hand die ein Hanfblatt hält (Foto: pd)

Seegras mal anders: Cannabisfund vor US-Küste (Foto: pd)

US-Behörden haben offensichtlich Treibgut der etwas anderen Art sicherstellen können. Bei dem Begriff Seegras denkt man vermutlich eher an lästige Algenteppiche an Badestränden, oder Spezialitäten des japanischen Küche, als an einen Joint mit “Gras” – so die inoffizielle Bezeichnung für Marihuana

Die amerikanische Polizei teilte am Montag mit,  dass die US-Küstenwache mehr als vier Tonnen Marihuana (160 Ballen) vor der Küste Kaliforniens treibend aufgefunden habe.

Der Sprecher des örtlichen Sheriff-Büros Joe Walicki sagte, dass der Drogenfund, der einen Straßenwert von mehr als 3 Millionen Dollar hat, am Sonntag vor der Küste von Dana Point etwa 96 Kilometer südlich von Los Angeles gefunden worden war.

Der Unfall eines Drogenschmugglers scheint zunächst die wahrscheinlichste Erklärung. Doch um tonnenweise Droge schmuggeln zu können, hätte man ein größeres Schiff benötigt, als die kleinen Boote, die typischerweise zum Drogenschmuggel entlang der US-Mexikanischen Küste genutzt werden. Man wundere sich wirklich, wie die Ballen dort hingelangt sein könnten, sagte der Sprecher.

Es habe aber keine Berichte über Schiffe in Seenot gegeben. Die Marihuana-Ballen waren in Plastik eingewickelt und 24 Kilometer vor der Küste treibend gesichtet worden. Die Drogen waren von Beamten der US Border Patrol mit Unterstützung der US-Küstenwache und weiterer Stellen sichergestellt worden.

Michael Jimenez, Beamter der US Border Patrol, teilte einer örtlichen Zeitung mit, dass gelegentlich größere Drogenlieferungen über Bord geworfen werden, wenn Drogenschmuggler vor den Beamten flüchten müssen. Bei anderen Gelegenheiten würde der “Stoff” über Bord gehen, damit das Schmuggelboot während einer Verfolgungen der Küstenwache an Gewicht verliert.

Besonders ungewöhnlich sei daher, dass man die Ballen gefunden habe, ohne das ein Schiff oder Boot in der Nähe gewesen sei.

Jetzt beginnt bei Ermittlungsbehörden das große Rätselraten um die Herkunft der rätselhaften Marihuana-Ballen.

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Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis ging Zivilfahndern der Berliner Polizei in der Nacht zum Montag ein 48 Jahre alter Mann ins Netz. Bei einer stichprobenartigen Verkehrskontrolle hatten die Beamten im Berliner Stadtteil Wedding den Kleintransporter des Mannes angehalten. Als die Fahnder die Fahrertür öffneten, schlug ihnen intensiver Cannabis-Geruch entgegen. Der Mann gab sofort zu Cannabis konsumiert zu haben.

Daraufhin überprüften die Zivilfahnder den Laderaum des Kleintransporters und fanden knapp 6 Kilogramm Cannabis. Der Verkaufswert der Ware betrage 25.000 Euro, teilte die Polizei am Montag mit. Aufgrund der Menge ist davon auszugehen, dass der 48-jährige Mann offenbar Handel betrieb.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung des mutmaßlichen Cannabis-Händlers fanden die Beamten eine Indoor-Plantage. Dort züchtete der Mann die Hanfpflanzen, deren Produkte er verkaufte. Seinen Führerschein konnte der 48-Jährige auch nicht vorweisen. Den hatte man ihm schon vor sieben Jahren abgenommen.

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