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Übernahme

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Larry Page, seit viereinhalb Monaten wieder an der Spitze des Internet-Konzerns Google zeigt deutlich, dass in seinem Unternehmen wieder anderer Wind weht: Am heutigen Montag gab der amerikanische Google-CEO bekannt, dass der Internetriese Motorola Mobility, die traditionsreiche Mobilfunksparte von Motorola, übernehmen wird.

40 Dollar pro Aktie ist Google dieser Deal wert. Mit insgesamt 12,5 Milliarden Dollar ist die Übernahme die größte Investition in der Unternehmensgeschichte Googles. Bis zum Endes dieses Jahres soll die Übernahme über die Bühne gegangen sein. Die Wettbewerbsaufsichtsbehörde muss jedoch noch ihren Segen geben.

Mit dieser Absicht ist ganz klar, dass Google mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android hoch hinaus will. Denn obwohl Motorola selber durch die zunehmende Konkurrenz von Herstellern wie Samsung oder LG auf dem Mobilfunkmarkt keine tragende Rolle mehr spielt – aktuell hält Motorola einen Marktanteil von 2,4 Prozent – ist die Mobilfunkbranche Gold wert.

Denn bereits seit 30 Jahren ist Motorola in dem Bereich Mobilfunk aktiv. Das Unternehmen verfügt daher über 17 000 erteilte Patente und 7000 Patentanträge. Diese kann Google nun für seine eigenen Zwecke nutzen.

Besonders vorteilhaft ist dieser Übernahme-Deal für Google, da dem Internetriesen bereits seit Monaten vorgeworfen wird, mit seinem Android-Betriebssystem gegen bestehende Patenrechte wie die von Microsoft und Apple und dem Software-Unternehmen Oracle zu verstoßen.

Der Suchmaschinen-Konzern hat auf seinem firmeneigenen Blog bekanntgegeben, dass Android auch trotz des Motorola-Deals nach wie vor für andere Hersteller zur Verfügung stehen werde. Motorola würde weiterhin Lizenznehmer bleiben.

Bislang stellen Mobilfunkgeräte-Hersteller wie HTC, Samsung oder LG sowohl Android-Smartphones als auch mobile Telefone her, die das Microsoft-System Windows Phone verwenden. Lediglich der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia ist im Bereich der Smartphones exklusiver Partner von Windows Phone.

Es wird sich nun zeigen, inwieweit dieser Deal bei Zustandekommen der Übernahme Google zum Ausbau seines Betriebssystems für zukünftige Smartphones und Tablet-Computer verhelfen wird.

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Der Aldi-Lieferant Medion steht nach Medienberichten vom heutigen Mittwoch wohl kurz vor der Übernahme durch das chinesische Computerunternehmen Lenovo. Bis zu 465 Millionen Euro sei der Aldi-Computer-Produzent den Chinesen nach Aussage eines Lenovo-Sprechers wert. In Hongkong wurde außerdem deutlich gemacht, dass die bevorstehende Übernahme für die deutschen Verbraucher, die vorhätten, einen Aldi-Computer zu kaufen, keine speziellen Folgen haben werde.

Sowohl die Marken und Produkte von Medion als auch von Lenovo sollen fortan wie bisher vertrieben werden. Auch alle Kundenleistungen wie Customer Service, Lieferungen und Garantieleistungen sollen ungeachtet der Übernahme wie gehabt weiterlaufen. Wenn die deutsche Finanzaufsicht Bafin und die Europäische Kommission der Übernahme zugestimmt haben, dann soll die Fusion der beiden Konzerne bereits diesen August unter Dach und Fach gebracht werden.

Das in Essen lokalisierte Computerunternehmen Medion gab heute bekannt, dass zwischen Medion und Lenovo bereits Verhandlungsgespräche stattgefunden haben und man sich auf die wichtigsten Aspekte des Deals geeinigt habe. Den Besitz von 55 bis 80 Prozent der Medion-Aktien strebt Lenovo an. Pro Stück sei der chinesische Computer-Hersteller bereit, 13 Euro zu zahlen.

Medion-Vorstandschef Gerd Brachmann soll nach Unternehmensaussagen bei dem Deal den Hauptanteil der Aktien zur Verfügung stellen. Er hat den Betrieb Anfang der 80er Jahre gegründet und gab nun bekannt, seinen Anteil von derzeit 60 auf 20 Prozent reduzieren zu wollen. Lenovo werde 80 Prozent des Kaufpreises in bar begleichen, den Rest in Lenovo-Aktien. 15 bis 40 Prozent der Aktien wollen die Chinesen von anderen Anteilseignern übernehmen.

Ziel Lenovos ist es nach eigenen Angaben, auf dem europäischen Computermarkt stärker an Einfluss zu gewinnen. Vor allem auf den deutschen Markt möchte Lenovo Fuß fassen. Sollte das Geschäft mit Medion zustande kommen, so würde sich der Anteil Lenovos am deutschen Computer-Markt auf 14 Prozent erhöhen, in ganz West-Europa würde der Anteil 7 Prozent ausmachen.

Für Lenovo sind Übernahmegeschäfte nichts Neues. Anfang 2005 gelang den Chinesen der Clou und sie übernahmen die traditionsreiche Personal-Computer-Sparte des amerikanischen Konzerns IBM. Dadurch wurde Lenovo zu einem der größten PC-Lieferanten der Welt. Mittlerweile vertreibt das Unternehmen seine Produkte in 160 Ländern.

Mit Medion übernimmt der chinesische Computer-Hersteller einen Betrieb, der bereits seit 20 Jahren in der Branche aktiv ist. Auszeichnen tut sich Medion vor allem durch seine günstigen Preise, die beim Discounter Aldi und anderen Handelsunternehmen wie Tchibo, Real oder Marktkauf sehr beliebt sind.

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Es sieht so aus, als habe der Wolfsburger Autobauer VW vor, auf lange Sicht den Münchener Lastwagen-Hersteller MAN zu übernehmen. Volkswagen hat gestern nach eigenen Angaben seinen bisherigen Anteil an MAN von 29,9 auf 30,47 Prozent erhöht.

Bei einer solchen Erhöhung – auch wenn es sich nur um einige wenige Prozentpunkte handelt – sieht das deutsche Aktienrecht vor, dass den übrigen Aktionären ein Pflichtangebot gemacht werden muss. Denn mit mehr als 30 Prozent gilt VW als Großaktionär, der bereits einen beherrschenden Einfluss auf die Unternehmensprozesse und Entscheidungen MANs haben könnte.

Gestrigen Meldungen zufolge bietet VW den MAN-Aktionären einen Kaufpreis von 95 Euro je Stamm- und 60 Euro je Vorteilsaktie an. Die Gesamtsumme würde sich bei diesem Preis für Volkswagen auf ca. zehn Milliarden Euro belaufen. Spätestens Ende dieses Monats soll den Aktionären ein konkretes Angebot unterbreitet werden.

Das wirkliche Ziel von VW ist eigentlich allen klar: Der Autokonzern will nicht nur MAN, sondern auch den schwedischen Lkw-Bauer Scania schlucken und einen neuen Branchenriesen entstehen lassen. Die Verschmelzung der Nutzfahrzeugsparte VWs mit den beiden Unternehmen zu einem großen Nutzfahrzeug-Konzern passt genau in die Strategie der Wolfsburger, die 2009 bereits Porsche und dann Suzuki aufgekauft hatten.

Bereits seit Jahren wird in Wolfsburg an der Fusion mit den beiden Lkw-Herstellern gearbeitet. An dem schwedischen Lastwagenbauer Scania hält VW bereits rund 71 Prozent der Stimmrechte. MAN seinerseits ist an Scania mit 17,4 Prozent der Stimmrechte beteiligt. In Bezug auf die MAN-Anteile reichen bereits 35 bis 40 Prozent  Stimmanteil für VW aus, um auf der Hauptversammlung den größten Einfluss zu haben.

Doch das Angebot an die Anteilseigner des Münchner Lkw-Bauers MAN ist nicht sehr attraktiv für die Aktionäre. Es handelt sich um das zu erwartende Pflichtangebot, nicht mehr und nicht weniger. Die gestrige Meldung reichte allerdings aus, um die MAN-Aktie nach dem Bekanntwerden der Nachricht um 3 Prozent ansteigen zu lassen. Und auch am heutigen Dienstag zählte das Unternehmen zu den größten Gewinnern im Dax.

Doch die Kartellbehörden haben ihre Zustimmung für eine Fusion bislang noch nicht gegeben. Auch ist es grundsätzlich unwahrscheinlich, dass die Verschmelzung schnell über die Bühne gehen wird. Anleger spekulieren auf eine Nachbesserung und Erhöhung des Angebots durch VW, da der bisher angebotene Preis pro Aktie nicht attraktiv genug ist und viele Aktionäre darauf wohl nicht anspringen werden, so die Experten.

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80 Jahre alt, und noch immer voll im Geschäft. Warren Buffet hat den größten Deal in der Geschichte seiner Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway unter Dach und Fach gebracht. Dies teilte das Unternehmen am heutigen Montag mit. Für schlappe 9,7 Milliarden US-Dollar kauft der Finanzguru den US-amerikanischen Schmiermittelhersteller Lubrizol. Umgerechnet sind das 6,9 Milliarden Euro. Für Buffet Peanuts, der Kauf wird bar auf die Hand über die Bühne gehen.

Leisten kann sich der Amerikaner dies allemal. Die Investorenlegende rangiert auf dem dritten Platz in der Liste der reichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen wird laut Angaben des US-Magazins Forbes auf 50 Milliarden US-Dollar geschätzt. Noch vor kurzem hatte er sich in einem Brief an die Aktionäre zu erneuten Investitionsplänen geäußert und angekündigt, dass er sich auf der Jagd ach einem neuen Objekt befinde. Und schon ist der Deal perfekt.

Der Chemikalien-Spezialisten Lubrizol sei nach Aussage Buffets genau die richtige Firma für sein Imperium. Als Weltmarktführer in diversen chemischen Bereichen habe sie großes Potential. Mit der Übernahme übernimmt Berkshire Hathaway Lubrizol-Schulden in Höhe von rund 700 Millionen Dollar.

Das Management rund um den Lubrizol-Chef James Hambrick hat der Übernahme bereits zugestimmt. Nun müssen die Aufsichtsbehörden und die Aktionäre noch ihren Segen geben. Experten rechnen damit, dass im dritten Quartal alles abgeschlossen sein wird.

Man könnte geradezu vermuten, dass der 80-Jährige den Ausbau seines Firmenimperiums als Zeitvertreib und Hobby betrachtet. Als er in den 60er Jahren die Firma Berkshire Hathaway übernahm, war diese damals ein kleiner Textil-Betrieb. Heute ist sie eine der reichsten Firmen der Welt. Die Investment-Holding ist im Besitz von rund 80 Unternehmen und hat zahlreiche Beteiligungen an großen Konzernen wie Coca-Cola oder der Munich Re.

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Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” berichtet am Montag, dass die Volkswagen AG die Übernahme der Porsche Holding GmbH in Höhe von 3,3 Milliarden Euro plane. Der in Salzburg ansässige Autohändler ist in Europa das größte Unternehmen der Branche. Bislang ist die Porsche Holding GmbH genauso wie der gleichnamige Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche Holding SE im Besitz der VW-Eigentümerfamilien Piech und Porsche.

Laut Medienbericht geht man davon aus, dass die fest vereinbarte Übernahme am morgigen Dienstag über die Bühne gehen werde. Mit dem Erlös für die neuen Aktien wollen die beiden Familien die Schulden der Stuttgarter Porsche Holding SE auf 1,5 Milliarden Euro senken.

Denn nur wenn die Schulden auf diese Summe gesenkt werden, wird der Wolfsburger VW-Konzern die Übernahme realisieren. Dieses Ziel wurde bereits 2009 zwischen den beiden Konzernen für eine mögliche Eingliederung definiert.

Denn 2008 hatte Porsche in Stuttgart sich in Höhe von 5 Milliarden Euro verschuldet, da das Sportwagenunternehmen vorhatte, VW-Aktien im großen Stil zu kaufen. Dieser Deal ist jedoch geplatzt. Nun muss Porsche den Kredit abbezahlen. Eine Rate wird im Juni und eine andere im Dezember diesen Jahres fällig. Die Banken besitzen als Sicherheit die 51 Prozent der VW-Aktien, die Porsche gehören.

Daher muss Geld in die Kassen, da kommt der Verkauf an VW genau richtig! Und für die Familien Piech und Porsche bedeutet die Übernahme des österreichischen Unternehmens eine Vermögensumschichtung.

Die in Deutschland weitestgehend unbekannte Porsche Holding GmbH in Salzburg hat bereits mehr oder weniger ein Monopol auf den Export von VW-Autos in osteuropäische Länder wie Ungarn, Slowenien, die Slowakei, Bulgarien und Rumänien. Durch die Übernahme wird VW den direkten Zugriff auf den Autovertrieb in den großen Ländern Europas erhalten.

Im Vergleich zum Stuttgarter Autobauer Porsche Holding SE hat das Salzburger Unternehmen so gut wie keine Schulden und wirft jedes Jahr mehrere 100 Millionen Euro Gewinn ab. Konkrete Ergebniszahlen werden allerdings nicht bekanntgegeben.

Die österreichische Porsche-Konzernschwester beschäftigt 20.860 Mitarbeiter, ist in 18 europäischen Ländern und in China vertreten und hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gut ein Drittel davon stammt aus dem Autohandel in Österreich.

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Der Essener Industriekonzern Evonik verkauft seine Energiesparte für knapp vier Milliarden Euro an ein Bündnis der nordrhein-westfälischen Stadtwerke. Am Montag hat das Konsortium der Stadtwerke den offiziellen Zuschlag für die Energie-Tochter des Evonik-Konzerns, dessen operative Aktivitäten sich in den drei Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien bündeln, erhalten. Somit wurde der Startschuss für einen neuen deutschen Energieriesen gegeben.

Das Bündnis der Stadtwerke in Essen, Duisburg, Bochum und Dortmund wird vorerst 51 Prozent an der ehemaligen Evonik Steag GmbH erhalten. Das Energieunternehmen ist derzeit der fünftgrößte Stromversorger Deutschlands. Neun Steinkohlekraftwerke betreibt das Unternehmen in der Bundesrepublik und es ist mit Kraftwerken auch in der Türkei, in Kolumbien sowie auf den Philippinen präsent. Für eine spätere Komplettübernahme lassen sich die Stadtwerke eine Option offen. Bis Mitte 2011 haben sie Zeit, sich zu entscheiden.

Evonik verfolgt mit dem Verkauf seiner Energiesparte das primäre Ziel, sich verstärkt auf seine Chemiegeschäfte zu fokussieren. Das Bündnis der Stadtwerke erhofft sich mit der Übernahme der 51 Prozent und der eventuellen Aufstockung um die noch fehlenden 49 Prozent eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Mit unter anderem dem Fokus auf erneuerbaren Energien versuche man sich gegenüber den großen Konkurrenten wie E.on, RWE, EnBW und Vattenfall auf dem hart umkämpften Energiemarkt zu behaupten.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres hatte das Geschäftsfeld Energie von Evonik einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro erwirtschaftet. Die ehemalige Steag wird mit einem Gegenwert von 3,77 Milliarden Euro bewertet. Evonik würden damit insgesamt rund 1,24 Milliarden Euro – bereinigt – für den Verkauf der gesamten Steag zukommen.

Monatelang hat das Tauziehen um die Energiesparte Evoniks nun angedauert. Nicht nur das Bündnis der regionalen Stadtwerke war interessiert. Auch die tschechische EPH-Holding und der Remondis-Konzern hatten mitgeboten. Doch letzten Endes hatte sich das Konsortium durchgesetzt.

Der Aufsichtsrat Evoniks und das Kuratorium der RAG-Stiftung – Mehrheitseigner von Evonik und Dachgesellschaft des deutschen Steinkohlebergbaus – müssen dem Verkauf an die Stadtwerke jedoch noch zustimmen.

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Gestern wurde bekannt gegeben, dass das Land Baden-Württemberg 45 Prozent der Anteile des Energieriesen EnBW von dem französischen Staatskonzern Electricite de France (EdF) übernimmt. Dafür bezahlt das Bundesland 4,7 Milliarden Euro. Nun werden Stimmen von der Monopolkommission laut, dass dieses Vorhaben der Stuttgarter Landesregierung ordnungspolitisch nicht sauber sei. Dies äußerte der Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, gegenüber der „Berliner Zeitung“ vom Dienstag.

Seiner Meinung nach sei ein Interessenkonflikt in der Zukunft unvermeidlich, da alle Entscheidungen über Rahmenbedingungen für Energiekonzerne sich nun direkt in der Kassenlage des Landes wiederspiegeln würden. Es dürfe nach Haucap nicht zugelassen werden, dass eine Wettbewerbssituation bei den Energiekonzernen nicht forciert werde, weil der Staat gut an dem Geschäft mit der Energie verdient.

Er verglich den Staatseingriff und die aktuellen Entwicklungen von EnBW mit denen der Deutschen Bahn, die ebenso ein Monopol innehabe, dass einen Wettbewerb nur schwer zulasse.

Der Stuttgarter Landtag und Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) sind über die Übernahme EnBWs sehr erfreut und sehen kartellrechtlich keinerlei Probleme. Denn der Ankauf wird über eine „Baden-Württemberger-Anleihe“ und eine eigens vom Land Baden-Württemberg gegründete Gesellschaft mit dem Namen Neckarpri GmbH finanziert.

Demnach haben der Landeshaushalt und somit der baden-württembergische Steuerzahler nichts mit der Finanzierung der Übernahme zu tun. Im Gegenteil: Da die Zinskosten voraussichtlich unter den Dividendenzahlungen von EnBW liegen werden, ist sogar mit einem jährlichen Mehrwert zu rechnen, der dem Land anderweitig nutzen kann.

Auch der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis erklärte, dass man über die Übernahme sehr erfreut sei. Baden-Württemberg sei bis Februar 2001 bereits an EnBW beteiligt gewesen und habe wesentlich zur positiven Entwicklung des Energieriesen beigetragen.

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EnBW, Foto: Bene16

Das Land Baden-Württemberg steigt wieder in die Energiewirtschaft ein. Das Bundesland will den Stromkonzern Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) komplett übernehmen – wahrscheinlich aber nur vorübergehend. Es handelt sich hierbei um Deutschlands drittgrößtem Energieversorger. 

Baden-Württemberg kauft dem französischen Stromkonzern EDF seinen gut 45-prozentigen Anteil an EnBW für fast fünf Milliarden Euro ab.

EdF sehe keine Möglichkeit, die Mehrheit an der EnBW AG übernehmen zu können und habe sich deshalb für einen Ausstieg entschieden, hieß es am Montag auf einer Sondersitzung des Landtages in Stuttgart.

Ein Kaufvertrag sei bereits geschlossen und der Kaufpreis von 41,50 Euro je Aktie vereinbart worden, so heißt es aus Stuttgart. An der Börse waren die EnBW-Aktien zuletzt mit 35,15 Euro gehandelt worden.

Auch allen anderen Aktionären wurde ein Übernahmeangebot unterbreitet. Der zweite Großaktionär ist der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW), ein Zusammenschluss oberschwäbischer Kommunen. Der Verband hält ebenfalls 45,01 Prozent der Anteile an EnBW. Für dieses Übernahmeangebot muss Baden-Württemberg weitere fast fünf Milliarden Euro investieren. Nun müssen die Kartellbehörden dem Verkauf noch zustimmen.

Erst Anfang September dieses Jahres hatte der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Stefan Mappus, angekündigt, dass ein ausländischer Mehrheitseigentümer der EnBW nicht vorstellbar sei. Genauso wenig wie die Übernahme eines französischen Stromkonzerns durch einen deutschen Konkurrenten.

Für Baden-Württemberg ist das Gebiet der Energiewirtschaft kein Neuland mehr. Vor rund zehn Jahren war das Land bereits an der EnBW AG beteiligt und hatte für eine Milliardensumme einen Anteil von 25,1 Prozent an den französischen Stromriesen EdF verkauft.

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Die Deutsche Bank prescht nach vorn: Der Bank seien mindestens 21,48 Prozent der Postbank-Anteile angeboten worden, teilte die Deutsche Bank am Freitag in Frankfurt mit. Zuvor besaß der Dax-Konzern bereits 29,95 Prozent des Bonner Instituts.

Damit erreicht die Deutsche Bank die Mehrheit an der Beteiligung an der Potsbank und hat somit noch zum Ende des Jahres einen wichtigen Meilenstein in der eigenen Wachstumsstrategie erzielt. Die Postbank hat 14 Millionen Kunden in Deutschland und damit eine enorme strategische Bedeutung für die Deutsche Bank.

Ziel der Deutschen Bank ist es, mit diesem Zukauf ihr Privatkundengeschäft zu stärken, welches auf dem deutschen Markt sehr lukrativ ist. Diese Aussicht auf mehr Kundenwachstum lässt dich das deutsche Bankhaus einiges kosten: Auf fast acht Milliarden Euro hatte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann Mitte September den Kapitalbedarf für die Postbank-Übernahme beziffert.

Mit Hilfe der Postbank will sich die Deutsche Bank unabhängiger vom schwankungsanfälligen Kapitalmarktgeschäft und Investmentbanking machen, das in der jüngsten Finanzkrise vielen Großbanken gravierende Verluste bescherte. Mit Zukäufen wie der Berliner Bank, Norisbank und Sal. Oppenheim hatte die Deutsche Bank bereits in der Vergangenheit den Weg eingeschlagen und ihr Standbein im hart umkämpften Privatkundengeschäft ausgebaut.

Im Zuge des Übernahmeangebots hatte die Deutsche Bank den Postbank-Aktionären 25 Euro je Anteilsschein geboten. Die Offerte galt bis zum vergangenen Mittwoch. Mindestens 70 Prozent der freien Postbank-Aktionäre nahmen das seit 7. Oktober laufende Übernahmeangebot an.

Vor dem Angebot war die Deutsche Post mit knapp 40 Prozent größter Einzelaktionär der Postbank. Mit der Post hat die Deutsche Bank die Übernahme weiterer 27,4 Prozent der Postbank bereits vertraglich vereinbart. Bis zur Freigabe der Transaktion durch amerikanische Kartellwächter wird die Deutsche Bank zunächst nur 49,95 Prozent der Postbank halten. Das endgültige Ergebnis soll am Montag veröffentlicht werden. Ihr Ziel, die Postbank noch in diesem Jahr in den Konzern einzugliedern, sieht die Deutsche Bank jedoch bereits erreicht.

Die Deutsche Bank gab an, dass sich durch die Übernahme für die Kunden der Postbank bei den täglichen Bankgeschäften nichts ändern werde. Der Vorteil für die Kunden bestünde von nun an jedoch darin, dass sie auf die verschiedenen Angebote beider Banken auf einer gemeinsamen Plattform zurückgreifen könnten.

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Der Finanzinvestor KKR übernimmt den US-Konserven-Hersteller Del Monte Foods. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Gemeinsam mit Partnern lässt sich der Investor diesen Zukauf mehr als 5,3 Mrd. US-Dollar kosten. Dieser Preis beinhaltet auch die Schulden des Unternehmens aus San Francisco. Damit wurde für dieses Jahr eine der größten fremdfinanzierten Übernahmen in den USA unter Dach und Fach gebracht.

Die Beteiligungsgesellschaft ließ sich auf einen Preis von 19 US-Dollar je Aktie des Herstellers von Katzen- und Hundefutter sowie Gemüse- und Frucht-Konserven ein. Das entspricht einer Steigerung von 5,6 Prozent auf den Del-Monte-Schlusskurs von Mittwoch. Wegen des Thanksgiving-Feiertages blieb Die Börse an der Wall Street am Donnerstag geschlossen. Der Del-Monte-Kurs hatte seit dem 18. November, als die ersten Gerüchte über ein entsprechendes Geschäft bekannt wurden, insgesamt 23 Prozent zugelegt.

Die Partner, mit denen KKR den Deal ermöglicht hat, sind Vestar Capital Partners und ein von dem Centerview-Partner James Kilts geführter Fonds. Die Troika übernimmt mit dem Kauf auch die 1,3 Mrd. US-Dollar Schulden von Del Monte. Sollte der Konserven-Hersteller kein höheres Angebot mehr erhalten, so geht man im Management davon aus, dass der Kaufvertrag mit KKR bis März 2011 abgeschlossen sein wird.

Eine Übernahme durch einen Finanzinvestor ist für Del Monte nichts neues. Bereits 1997 wurde das Unternehmen vom Finanzinvestor TPG Capital gekauft. Damals ging es um 800 Mio. US-Dollar. Die Private Equity-Gesellschaft hatte das amerikanische Nahrungsmittelunternehmen damals von einem Investorenkonsortium erworben und es später an die Börse gebracht. TPG trennte sich nach einiger Zeit schrittweise wieder von seinen Anteilen.

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