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Fukushima-Reaktor 4: Erste Lage des Schutzmantel-Stahlgerüsts am 15. Januar 2013 (Foto: TEPCO)

Fukushima-Reaktor 4: Erste Lage des Schutzmantel-Stahlgerüsts am 15. Januar 2013 (Foto: TEPCO)

Fukushima-Reaktor 4: Erste Lage des Schutzmantel-Stahlgerüsts am 15. Januar 2013 (Foto: TEPCO)

Sowohl positive als auch negative Neuigkeiten wurdem vom AKW Fukushima heute gemeldet. Als positiv ist dabei der Fortschritt von Arbeiten am Fukushima-Reaktor 4 zu melden. Doch neben den Fukushima News gibt es heute weitere interessante Meldungen.

So geht es etwa um die mangelnde Erdbebensicherheit von Gebäuden und die Verbesserung der Handlungsfähigkeit während Störfällen. Damit bleiben nicht nur die Geschehnisse am AKW Fukushima aktuell weiter von Interesse.

Einzelheiten nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 15. Januar 2013.

Unsere heutigen Themen:

  • Erster Abschnitt des Stahlgerüsts fertig
  • Fukushima-Arbeiter bei Schnee-Unfall verletzt
  • NRA will AKW-Zweitzentrale zur Pflicht machen
  • Weniger als die Hälfte alter Gebäude erdbebensicher
  • Französin von NHK nach Fukushima-Flucht entlassen
  • Schnee im Großraum Tokyo fordert Verletzte
  • Giftgas-Sekte gewinnt Verleumdungsklage

Erster Abschnitt des Stahlgerüsts fertiggestellt: Am gestrigen Montag wurde der erste Abschnitt des Stahlgerüsts um Fukushima-Reaktor 4 fertiggstellt.

Fukushima-Reaktor 4: Computersimulation des Gerüsts (Foto: TEPCO)

Fukushima-Reaktor 4: Computersimulation des Gerüsts (Foto: TEPCO)

Im Rahmen der Arbeiten wurden dabei sechs Stützpfeiler und sieben Stahlträger verbaut. Die Betreiberfirma TEPCO veröffentlichte zu den Arbeiten auch entsprechendes Fotomaterial.

Das Stahlgerüst wird im weiteren Verlauf stockwerkeweise am Reaktorgebäude errichtet werden.

Dabei werden zwar sowohl Umwelteinflüsse auf das Gebäude verringert, als auch die Freisetzung des radioaktiven Materials gedämmt.Von besonderer Bedeutung ist der Stahlrahmen vor allem für die künftige Bergung der Brennelemente über einen Kran, der vom Gerüst aus operieren wird.

Fukushima-Arbeiter bei Schnee-Unfall verletzt: Gestern verletzte sich der Angestellte eines Partnerunternhmens, als er gegen 14:37 Uhr auf dem Weg zu seinem Auto stürzte, da er mit einem Fuß im Schnee stecken blieben.

Eine erste Untersuchung ergab einen Verdacht auf Bruch des Oberarms, so dass um 15:04 Uhr der Krankentransport gerufen wurde. Vom Gebäude der Feuerwehr Tomioka wurde er dann in das Unfallkrankenhaus Fukushima verbracht. Es wurde kein radioaktives Material am Körper des Arbeiters festgestellt.

NRA will AKW-Zweitzentrale zur Pflicht machen: Die Atomaufsicht NRA will die Einrichtung eines zweiten Kontrollraums an Atomkraftwerken verbindlich machen, damit im Katastrophenfall Kühlsystem und Entlüftung auch außerhalb der Hauptzentrale angepasst werden können. Entsprechende Regelungen bestehen bereits in anderen Ländern, wie etwa Deutschland.

Fukushima-Reaktor 4: Kontrollraum am 29. März 2011 (Foto: TEPCO)

Kontrollraum von Fukushima Reaktor 4 am 29. März 2011 (Foto: TEPCO)

Diese Zweitzentralen werden als Teil neuer erdbebensicherer und tsunamigeschützter Sicherheitseinrichtungen, außerhalb der Reaktorgebäude errichtet werden und zusätzlich über Notstromeinheiten und Kühlwasserpumpen verfügen. Zusätzlich sollen Lüftungsfilter künftig die Freisetzung radioaktiven Materials begrenzen.

Diese Bestimmungen, sowie die Stationierung von Löschfahrzeugen, die seit der Fukushima-Katastrophe bereits von einigen Kraftwerksbetreibern freiwillig eingehalten werden, sollen in die neuen Sicherheitsstandards für Atomanlagen einfliessen. Deren entgültie Fassung wird für Juli iesen Jahres erwartet.

Den  Angaben der Asahi Shimbun nach besteht für die Betreiberfirmen eine Übergangsfrist zur Umsetzung der Bestimmungen. Von der Einhaltung wird auch abhängen, welche der zur Zeit ruhenden Reaktoren wieder hochgefahren werden.

Weniger als die Hälfte alter Gebäude erdbebensicher: Eine im August 2012 vom Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus in 46 Präfekturen (exkl. Fukushima) durchgeführte Untersuchung ergab, das lediglich ca. 43,7 Prozent der 150.346 geprüften Einrichtungen mit Flächen über 1.000 Quadratmeter, die vor 1981 gebaut wurden, heutigen Erdbebenstandards genügen.

Große Gebäude mit einer Fläche von mindestens 5.000 Quadratmetern Gebä entsprachen sogar nur in 36,6 Prozenz aller Fälle den heutigen Bestimmungen. Insgesamt waren 59,6 Prozent der nun kontrollierten Gebäude überhaupt auf ihre Erdbebensicherheit geprüft worden. Aufgrund dieser doch recht hohen Rate, hat das Ministerium nun die Prüfung aller Gebäude verpflichtend gemacht.

Genaue Zahlen zur Erfüllung der Sicherheitsstandards:

  • Einrichtungen mit Flächen zwischen 1.000 und weniger als 2.000 qm (44,7 Prozent)
  • Einrichtungen mit Flächen zwischen 2.000 und weniger als 3.000 qm (45,1 Prozentt)
  • Einrichtungen mit Flächen zwischen 3.000 und weniger als 5.000 qm (41,7 Prozent)
  • Einrichtungen mit Flächen von mindestens 5.000 qm (36.6 Prozemt)

Zum Vergleich: 1.000 Quadratmeter entsprechen in etwa der Fläche einer Schulsporthalle.

Eine Überarbeitung der bisherigen Regelungen soll als Entwurf bei der kommenden Parlamentssitzung vorgelegt werden. Auch soll die finanzielle Unterstützung bei den Kosten zur Sicherung von Gebäuden besser geregelt werden. Bislang bestad keine Verpflichtung zur nachträglichen Renovierung,, so dass diese nur freiwillig erfolgte.

Zwingend erforderlich sollen die Vorgaben nach Angaben der Mainichi Shimbun bei Gebäuden, die entlang von Strecken für Notversorgung und Evakuierungsrouten, sowie Einrichtungen, die dem Katastrophenschutz dienen können werden. Ein Verstoß könnte sogar strafrechtlich belangt werden.

Französin von NHK nach Fukushima-Flucht entlassen: Die 55 Jahre alte Emmanuelle Bodin, damals Angestelllte bei Japans Rundfunkgesellschaft NHK, folgte nach dem Ausbruch der Fukushima-Krise der Evakuierungsaufforderung der französischen Regierung und nahm mit Einverständnis ihres japanischen Vorgesetzten und Zustimmung ihrer Kollegen eine Freistellung.

Eine Woche nach Antritt des Freistellung wurde ihr überraschend gekündigt. Die NHK begründete die Kündigung des Vertrags nach Angaben von Kyodo und jiji mit dem Umstand, ihre Mitteilung, sie könne nicht in ihrem Büro erscheinen, sei einseitig erfolgt. Nun klagt Bodin auf Wiedereinstellung und Zahlung des ausstehenden Lohns.

Schnee im Großraum Tokyo fordert Verletzte: Neben 3.400 Fluggästen, die auf dem Flughafen Tokyo Narita übernachten mussten und Behinderungen der Shinkansen-Schnellzugstrecken, sowie der Schließung von 51 Schulen, kam es im Großraum Tokyo auch zu schwereren Folgen.

Wie die Kyodo gestern berichtete, gibt es dort bereits 260 Verletzte, bereits am heutigen Morgen spricht die jiji von 98 Einlieferungen in Kliniken. Es gilt auf Dachlawinen, sowie auf rutschige Straßenverhältnisse zu achten.

Giftgas-Sekte gewinnt Verleumdungsklage: Ein Tokyoter Gericht hat im Fall einer Verleumdungsklage der Nachfolgeorganisation der fälschlich als “Aum-Sekte” bezeichnenden Gruppierung Omu Shinrikyo, die durch ihren Sarin-Gasanschlag auf die U-Bahn von Tokyo 1995 bekannt wurde, Recht gegeben.

Zentrum der Sekte Omu Shinrikyo 1994 in Tokyo (Foto: pd)

Früheres Zentrum der Omu Shinrikyo in Tokyo (Foto: pd)

Die Sekte hatte gegen die Verwaltung des Großraums Tokyo und den früheren Chef der Präfekturpolizei Tokyo, General-Superintendent Katsuhiko Ikeda geklagt und erklärt, durch die 2010 geäußerte Behauptung, bei den Schüssen auf den damaligen Polizeichef handele es sich um eine organisierten Terroranschlag der Gruppierung, einen Reputationsschaden erlitten zu haben.

Statt der geforderten 50 Millionen Yen Schadensersatz, verurteilte des Gericht die Tokyoter Verwaltung zur Zahlung von einer Million Yen, sowie einer öffentlichen Entschuldigung. Die Klage gegen Ikeda, der mittlerweile erster Leiter der Atomaufsicht NRA ist wurde dagegen abgewiesen, berichten NHK und jiji.

 

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Berg Higashiazuma, Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Berg Higashiazuma, Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Waldflächen in Fukushima sollen dekontaminiert werden (Foto: pd)

Während sich am AKW Fukushima aktuell wieder ein Unfall ereignete, so wurden die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima heute wieder einmal ebenso deutlich, wie das Unbehagen, diese offen anzusprechen.

Das Damoklesschwert des erwarteten Nankai-Erdbebens bleibt dagegen weiterhin präsent.

Japans 134 paralympische Athleten, die gestern mit Fahnenträger Keiichi Kimura in das Londoner Olympiastadion einmarschierten, dürften auf alle Fälle gegenwärtig positivere Aussichten haben, als jene, die von der Regierung für die Nation gezeichnet wird. Mehr Fukushima News und sonstige Nachrichten jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 30. August 2012.

Unsere heutigen Themen:

  • Wald-Dekontaminationsgebiet in Fukushima wird ausgedehnt
  • Fukushima-Arbeiter stürzt von Kran
  • Präfekturpolizei Tokyo präsentiert Katastrophenrettungsteam
  • Umweltschützer für Erbschäden-Äußerungen kritisiert
  • Starkes Erdbeben erschüttert Nordosten Japans
  • Neuigkeiten im Streit mit China und Korea
    • Koreaner in Japan fürchten geschäftliche Einbußen
    • Zunächst keine Festnahme trotz Hinweisen
    • Zensurversuch bei der Berichterstattung
    • Breite Unterstützung für Flaggen-Angreifer
    • Empfindlicher Zeitrahmen
    • Befragung nach angeblicher Festnahme
    • Offizielle Befragung von Verdächtigen
    • Mögliche Strafen für Flaggen-Angreifer
    • Selten Strafen für anti-japanische Übergriffe

Wald-Dekontaminationsgebiet in Fukushima wird ausgedehnt: Die bislang geltende Begrenzung für Wald, der nur in einem 20 Kilometer-Radius um bewohntes Gebiet und häufig frequentierte Bereiche in der Natur, wie etwa Pilzzuchtstellen oder Campingplätze dekontaminiert werden sollte, wurde jetzt prinzipiell ausgeweitet.

Berg Adatara in der Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Berg Adatara in der Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Das Umweltministerium akzeptierte damit am gestrigen Mittwoch einen Antrag der Präfekturleitung Fukushima auf eine Ausweitung der Dekontaminationsbereiche. Wie groß diese zusätzliche Fläche ausfallen wird, soll von Studien und Untersuchungen abhängig gemacht werden.

Der Vize-Gouverneut der Präfektur, Masao Uchibori, betonte die Wichtigkeit der Dekontamination von Wäldern, da etwa 70 Prozent der Präfektur bewaldet ist. Er erinnerte zudem an den Charakter der Sisyphusarbeit. Selbst wenn man ein Gebiet erfolgreich dekontaminiere, dauere es nur eine Woche bis einen Monat, bis wieder ein Strahlungsanstieg gemessen werde.

Uchibori führt diesen Effekt darauf zurück, dass radioaktives Material aus den Gebirgen herabkomme.

Unterdessen zeigen Versuche, dass die Ausdünnung der Baumbestände innerhalb eines 50-Meter-Radius um 30 Prozent, zu einer Redukation der Strahlungsbelastung um 23,5 Prozent im Zentrum des Gebiets führe. In den Randgebieten zu den nicht dekontaminierten Bereichen, nehme der Effekt ab und betrage nur noch eine Senkung um 2,5 Prozent.

Berg Iide in der Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Berg Iide in der Präfektur Fukushima (Foto: pd)

Diese Ergebnisse waren Teil eines Expertentreffens, anlässlich dessen der Parlamentssekretär für Umweltfragen, Satoshi Takayama erklärte, man werde die Dekontamination voranbringen und die Bereiche, entsprechend den Ergebnissen künftiger Tests, ausweiten.

Die Regierung will verschiedene Faktoren wie etwa die Bewegung und Ansammlung von radioaktivem Material in Wäldern, die Freisetzung und Verbreitung von Wäldern auf andere Gebiete, sowie die Auswirkung von Ausdünnung des Baumbestands auf Strahlungswerte.

Das berichtet die Mainichi Shimbun.

Fukushima-Arbeiter stürzt von Kran: Am gestrigen Tag gegen 10:26 Uhr Ortszeit, verletzte sich der Angestellte eines Partnerunternehmens, der mit den Abdeckungsarbeiten an Reaktor 4 betraut war, als er von einem Brückenkran stürzte. Der Verletzte wurde in  das Rettungszentrum für die Reaktoren 5 und 6 gebracht.

Nach dem Verdacht auf Brüche an den Gelenken der Hand und des linken Fußes wurde er zunächst mit dem Rettungswagen in das J-Village gefahren und gegen 12:11 Uhr von dort in das Unfallkrankenhaus der Stadt Iwaki transportiert. Dort wurden ein Bruch des Fersenbeins und eine distale Radiusfraktur (Bruch der Speiche in der Nähe des Handgelenks) festgestellt.

Eine Behandlungszeit von zwei Monaten wird erforderlich. Am Körper des verunfallten Arbeiters wurde kein radioaktives Material festgestellt.

Präfekturpolizei Tokyo präsentiert Katastrophenrettungsteam: In Tachikawa, im Westen von Japans Hauptstadt Tokyo, wurde heute in einer Zeremonie, das Sonderkommando für Katastrophenrettung der Präfekturpolizei Tokyo vorgestellt. Dessen Einführung ist eine Vorbereitung auf das erwartete Großbeben.

Es handelt sich bei den 35 Beamten um die landesweit erste japanische Polizei-Einheit, die auf Rettungsaktionen im Katastrophenfall spezialisiert ist. Ihre Mitglieder sind in der Lage schweres Gerät für Räumungen, als auch Helikopter zu bedienen. Eine ihrer Hauptaufgaben wird es sein, andere Polizeibeamte zu unterrichten.

Auch im Fall von Naturkatastrophen im Ausland soll sich das Team an Internationalen Hilfsmaßnahmen und Rettungseinsätzen beteiligen

Umweltschützer für Erbschäden-Äußerungen kritisiert: Die Mitglieder der Stadtversammlung Fukushima haben den Leiter einer Umweltschutzgruppe für seine Äußerungen über die Familienplanung von Menschen in Strahlungsgebieten der Präfektur scharf kritisiert.

Wie Audioaufzeichnungen belegen, hatte Hobun Ikeya, Tierarzt und Präsident der “Ecosystem Conservation Society Japan” bei einem Vortrag im Juli erklärt, “Menschen in Gebieten, über die radioaktiven Substanzen zogen sollten, nicht heiraten” dies begründete er mit möglichen Erbschäden:

Wenn sie nach ihrer Heirat Kinder zeugen, wird die Häufigkeit von Missbildungen steigen“. Insgesamt vier Mitglieder der Stadtversammlung nannten diese Bemerkungen unangemessen und diskriminierend. Sie forderten dann von Ikeya schriftlich eine Entschuldigung.

Ikeya habe als Reaktion behauptet, man habe ihm die Worte im Mund herum gedreht, um ihn zu difaminieren. Er erklärte ausdrücklich, seine Ansichten in allgemeinen Formulierungen geäußert zu haben. Er habe niemals die Absicht gehabt, jemanden zu diskriminieren.

Bei dem Vortrag von Tokyo, der von der Ökosystem-Rettungsgesellschaft Japans ausgerichtet worden war, waren Vertreter von Gemeinden aus dem gesamten Land anwesend. Insbesondere der Präfekturverwaltung Fukushima, die gegen “schädliche Gerüchte” und schwindende Bevölkerungszahlen kämpft, dürften Ikeyas Worte missfallen haben.

Gestern schätzte die Regierung, die Bevölkerung der Präfektur würde, bei gleich bleibender Auswanderungsrate, bis 2010 einen Bevölkerungsrückgang von 38 Prozent erleben. Sollten die bislang evakuierten Personen außerhalb bleiben, so würden im Jahr 2040 dort nur noch 1.225.000 Menschen leben. Im Oktober 2011 waren es noch 1.989.000.

Starkes Erdbeben erschüttert Nordosten Japans: Gegen 4:05 Uhr Ortszeit ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 5,6, dessen Epizentrum sich in 60 Kilometern Tiefe vor der Küste der Präfektur Miyagi befand. Nach Expertenmeinungen handelt es sich um ein Nachbeben des Tohoku-Erdbebens vom März 2011.

Auf der siebenstufigen japanischen Skala entsprach es einer starken 5. Dieser Wert wurde in der Präfekturhauptstadt Sendai, sowie der Ortschaft Minamisanriku festgestellt.. Einwohner der Präfektur wurden zunächst in Alarmbereitschaft versetzt, eine Tsunamiwarnung wurde jedoch nicht ausgegeben.

Nach Angaben der Feuerwehr In Natori (Präf. Miyagi) wurde ein Mann durch das Erdbeben leicht verletzt. Über Gebäudeschäden gibt es bislang keine Berichte. Auch der Elektrizitätskonzern TEPCO meldete trotz des 5+ Erdbebens keine Auffälligkeiten an den Anlagen der Kernkraftwerke Fukushima Daiichi und Fukushima Daini.

Über das jüngste Erdbeben berichteten unter anderem NHK, jiji und Kyodo.

Tokyo-Shinjuku: Japanische Demonstration im Inselstreit (Foto: KJ)

Tokyo-Shinjuku: Japanische Demonstration im Inselstreit (Foto: KJ)

Koreaner in Japan fürchten geschäftliche Einbußen: Demonstrationen von japanischen Nationalisten im “Korea Town” des Tokyoter Bezirks Shinjuku am vergangenen Samstag schüren die Besorgnis vor Auswirkungen der politischen Spannungen auf die Geschäfte der dort lebenden Koreaner.

Viele Leben seit über 20 oder 30 Jahren in Japan und haben Verständnis für die Verärgerung der Japaner. Dennoch tragen derartige Demonstrationen, verbunden mit ausländerfeindlichen Parolen, sicher nicht zur Entspannung der Lage bei.

Flaggen-Zwischenfall belastet Verbingungen: Nachdem zwei Fahrzeuge die Limousine des japanischen Botschafters in Peking am 27. August durch Fahrmanöver, blinkende Scheinwerfer und Hupen zum Halten gebracht hatten, war es einem Mann gelungen, die japanische Flagge vom Auto des Botschafters abzubrechen.

Zunächst keine Festnahme trotz Hinweisen: Nachdem Diplomaten, die mit Mobiltelefonen gemachten Aufnahmen von Nummernschildern und Angreifer an die chinesischen Behörden übergeben hatten, erwarteten sie bei einem diplomatischen Treffen am folgenden Morgen die Meldung einer Festnahme. Stattdessen hiess es, man benötige mehr Zeit.

Dabei lagen ausreichende Beweise vor – die Fotos zeigten die Kennzeichen eines Wagens mit Pekinger Kennzeichen und eines des Provinz Anhui. Da besonders Peking über ein großes Netzwerk von automatischen Kamersystemen zur Kennzeichenerfassung verfügt, scheint dies zweifelhaft.

Zensurversuch bei der Berichterstattung: Unter Berufung auf Quellen aus den chinesischen Medien berichtete die Asahi Shimbun, es habe die Order gegeben, Reporter an der Berichterstattung über den Zwischenfall zu hindern.

Breite Unterstützung für Flaggen-Angreifer: Umfragen von chinesischen Webseiten belegen eine breite Zustimmung von Internetnutzern für den Täter. Werte über 80 und 90 Prozent, sowie Formulierungen, es handele sich bei dem Mann um einen “Antijapanischen Helden des 21. Jahrhunderts” und die Forderung seines Schutzes vor Strafverfolgung bedürfen keines Kommentars.

Empfindlicher Zeitrahmen: Die Zeit für polizeiliche und diplomatische Ergebnisse drängt, naht doch mit dem 18. September der Jahrestag des Mandschurei-Zwischenfalls 1931, an dem es oft zu antijapanischen Protesten kommt

Befragung nach angeblicher Festname: Noch gestern meldete das Büro für öffentliche Sicherheit inoffiziell in einer privaten Mitteilung an Botschaftsangestellte, dass es zu einer Verhaftung gekommen sei. Der Mann werde nun verhört. Ob eine Haft beantragt wird sei noch unklar.

Offizielle Befragung von Verdächtigen: Heute wurde bekannt, dass die Befragung des Gefassten und seiner Unterstützer weiterhin auf freiwilliger Basis verlaufe, obwohl eine Sondereinheit zur Ermittlung eingerichtet wurde und die Verwendung offenkundig gefälschter Kennzeichen einen Tatverdacht erhärten.

Mögliche Strafen für Flaggen-Angreifer: Sollte auf Sachbeschädigung plädiert werden, so müssten die Täter mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren rechnen. Ein anderer denkbarer Vorwurf könne auf Gefährdung des Straßenverkehrs beruhen, heisst es von Quellen. Bislang liegt jedoch noch kein Tatvorwurf und keine Festnahme vor.

Selten Strafen für anti-japanische Übergriffe: In der Vergangenheit war es selbst in Fällen von schwerer Sachbeschädigungen nicht zu Gerichtsverhandlungen gekommen.

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Polizeiauto

Köln: Mehrfach prallte in der Nacht zu Sonntag in Neubrück ein Auto gegen eine Leitplanke, als das Fahrzeug aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam.

Der herbeigerufene Rettungsdienst und die Polizei fanden einen Toten und zwei schwer verletzte Insassen im Fahrzeug vor. Beide Schwerverletzte wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Leider unterlief den Rettungskräften ein fataler Fehler: Bei der Bergung und Erstversorgung der sich im Auto befindlichen Unfallopfer übersahen sie einen Mann, der rund 100 Meter vom Unfallwagen entfernt in einer Bodensenke lag.

Offenbar war er auch den Polizeibeamten zuvor bei der Sicherung des Unfallortes nicht aufgefallen und wurde somit Stunden später zwischen Lärmschutzwand und Planke tödlich verletzt aufgefunden.

Erst aufgrund einer Befragung des verletzten Fahrers durch die Polizei erfuhren sie, dass sich noch ein vierter Insasse im verunglückten Auto befunden hatte.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob für die Rettungskräfte erkennbar gewesen wäre, dass sich noch ein weiteres Unfallopfer im Auto befand. Dies teilte ein Sprecher der Polizei in Köln mit.

Das Ergebnis der Obduktion, wann genau der Mann starb, wird am Montagnachmittag bekannt gegeben und wird vermutlich bei der Beurteilung der Situation vor Ort eine wichtige Rolle spielen. Von besonderem Interesse dürfte dabei sein, ob das Opfer bei rechtzeitiger medizinischer Versorgung hätte gerettet werden können.

Update: Die bislang veröffentlichten, vorläufigen Untersuchungsergebnisse lassen folgendes Szenario als am wahrscheinlichsten erscheinen:

Demnach saßen zwei der Unfallopfer hinter dem Fahrer im Wagen. Bei dem Aufprall sei eine der Personen durch die Seitenscheibe aus dem Fahrzeug geschleudert worden, so dass man sie erst später auffand, der andere Mitfahrer blieb dagegen offenbar in dem selben Fenster hängen. Der Fahrer wies einen Blutalkoholwert um 1,9 Promille auf.

Aufgefundes Unfallopfer starb sofort

Die zur Klärung durchgeführte Obduktion , ergab, dass dass außerhalb des Fahrzeugs aufgefundene Person direkt an den unmittelbaren Unfallfolgen starb, es kam somit nicht durch fehlende medizinische Hilfe am Unfallort zu Tode.

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Senna erster Weltcupsiegh 1988 im McLaren MP4/4

Eine Dokumentation über das Leben des brasilianischen Rennfahrers Ayrton Senna läuft am heutigen Donnerstag in den deutschen Kinos an.

Am 1. Mai 1994, einen Tag nach dem tragischen Tod des österreichischen Formel1-Rennfahrers Roland Ratzenberger, verlor er ebenfalls auf der Rennstrecke in San Marino Imola das Leben.

Mit schwersten Kopfverletzungen war Senna mit dem Rettungshubschrauber direkt von der Rennstrecke in die Unfall-Klinik nach Bologna geflogen worden. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen wurde er einige Stunden später für hirntot erklärt.  Ayrton Senna wurde nur 34 Jahre alt.

Geboren wurde der begnadete Rennfahrer am 21. März 1960 in Sao Paulo. Er begann seine Karriere wie viele andere im Kart. Ab 1984 fuhr er für bekannte Teams wie Williams, Lotus und McLaren in der Formel1.

Der charismatische und leidenschaftliche  Rennfahrer wurde unter anderem auch durch seine intensive Rivalität zu dem französischen Kollegen vom Team McLaren Alain Prost bekannt. Unvergessen sind die “Duelle” mit dem Franzosen um insgesamt vier Weltmeisterschaften.

Ayrton Senna, von seinen Fans “The Magic” genannt, bekam wegen seiner speziell bei Regen ungewöhnlichen Fahrweise auch von den Medien diesen Spitznamen.

Vor seinem letzten Rennen hatte es eine Schweigeminute für den am Tag zuvor verunglückten Rennfahrer Roland Ratzenberger gegeben und man sah Ayrton Senna tief bewegt in seinem Rennwagen sitzen.

Gerade im Nachhinein kann man viele Dinge überinterpretieren – die damaligen Aufnahmen zeigten jedoch auch, dass sich Senna sich zu diesem Zeitpunkt in seinem Wagen sichtlich unwohl fühlte – für viele Fans auch heute noch Zeichen seines eigenen, nahen Schicksals.

 

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Ein tragischer Unfall ereignete sich am Montag in einer Nudelfabrik in Toronto (Kanada). Nach Angaben kanadischer Medien geriet dort ein 26-Jähriger Mitarbeiter der Nudelfabrik “Pasta Quistini” bei Arbeiten an dem Gerät kopfüber in eine Nudelmaschine.

Zunächst unbestätigten Gerüchten zufolge, habe sich zuerst das T-Shirt des Opfers in der Mechanik des Geräts verfangen. Anschließend stürzte der Mann kopfüber in die Teigwarenmaschine. Arbeitskollegen, die bei dem tödlichen Unfall anwesend waren, stehen unter Schock und mussten behandelt werden.

Die Tochter des Firmenbesitzers erklärte, bei dem 26-Jährige Opfer habe es sich um ihren künftigen Ehemann gehandelt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und auch wenn ein Tötungsdelikt durch eine Manipulation unwahrscheinlich scheint, gilt es zu ermitteln, ob möglicherweise gegen Sicherheitsstandards verstoßen wurde.

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Polizeiauto

Insgesamt 6 Schwerverletzte und drei leicht Verletzte sind die Bilanz einer Unfallserie auf der A66 nahe Schlüchtern.

Begonnen hatte die Serie mit einem fast alltäglichen Vorfall: Bei einem Überholmanöver einer 56 Jahre alten Frau platzte an ihrem PKW ein reifen, die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Zwei vorbeifahrende Fahrzeugführer hielten an um Hilfe zu leisten. Kurz darauf prallte ein 51jähriger gegen eines der stehenden Fahrzeuge. Seine 63jährige Beifahrerin erlitt dabei eine Halswirbelprellung.

Das Fahrzeug kam von der Spur ab und rammte eine Motorradfahrschule, der 37jährige Fahrschüler zog sich beim darauf folgenden Sturz Prellungen zu.

Nachdem gegen 15 Uhr die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle so gut wie beendet waren, kam es zu einem weiteren Vorfall. Eine 31jährige Autofahrerin bemerkte die Polizeistreife auf dem Standstreifen und scherte auf die linke Spur aus. Dabei übersah sie das Auto eines 35jährigen Mannes. Beide Fahrzeuge kollidierten und kamen nach rechts ab. Dort stießen sie gegen den Streifenwagen der Polizei. Die danben stehenden Ordnungshüter hatten kaum genug Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Ein Polizist sprang über die Schutzplanke und erlitt dabei Prellungen, während sein Kollege von den Fahrzeugen erfasst wurde und mehrere Frakturen erlitt. Ein 26-jährige Beifahrer wurde, ebenso wie zwei fünf und sechs Jahre alte Kinder, schwer verletzt.

Die nachfolgenden Autofahrer hielten an der Unfallstelle an, darunter auch eine 64jährige Frau. Sie stieg in Richtung Standstreifen aus und wurde dort von einem gepanzerten Mercedes angefahren, den ein 27jähriger Polizist fuhr. Die Frau kam mit einer Platzwunde am Kopf,  Prellungen und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Der fahrende Polizist steht unter Schock.

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Am Sonntag sind bei einem Karnevalsumzug in Cottbus durch ein umstürzendes Kabelgerüst elf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Etwa auf der Hälfte der Strecke soll ein Umzugswagen an Kabeln hängen geblieben sein.Von den meisten Zuschauern unbemerkt stürzte eine Kabelbrücke um und begrub teilweise die in der Nähe stehenden Zuschauer unter sich.

An der vier Kilometer langen Strecke und herrlichem Sonnenschein standen Zehntausende von Schaulustigen. Über 120 geschmückte Motivwagen, 200 Gruppen, 20 Pferde und neun Spielmannszüge und Musikkapellen waren bei dem bunten Treiben zu sehen.

Erstmals war auch eine polnische Gruppe aus der Stadt Zary dabei. Über 4.000 Aktive aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt setzten sich am Mittag unter dem Motto: “Zug der fröhlichen Leute” in Bewegung.

Nach dem tragischen Unfall wurden alle Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll nach Angaben der Polizei nicht bestanden haben. Bürgermeister Frank Szymanski (SPD) besuchte die Verletzten im Krankenhaus.  Sieben der elf Verletzten wurden am Abend aus der Klinik entlassen.

Die genaue Unglücksursache wird von der Polizei und dem Amt für Arbeitsschutz untersucht. Trotz des Unfalls ging der Karnevalsumzug weiter. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzek (SPD) erklärte, dass die Entscheidung verantwortungsbewusst gewesen sei.

Die Veranstalter hätten “in schwieriger Situation entschlossen und ohne eine Spur von Panik reagiert“, so Platzek weiter. Den Verletzten sprach der Regierungschef sein Mitgefühl aus.

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Bei dem österreichischen Skifahrer Hans Grugger haben die Ärzte der Innsbrucker Uni-Klinik gestern den Teil seiner Schädeldecke wieder eingesetzt, der nach seinem Unfall entnommen worden war. Dies war im Rahmen der Notoperation nötig gewesen, um einen steigenden Hirndruck zu vermeiden.

Die Ärzte der Neurochirurgie haben sich, aufgrund der guten körperlichen Verfassung von Hans Grugger bereits jetzt zum Wiedereinsetzen des Knochens entschieden. In vielen Fällen kann diese Operation erst mehrere Monate nach der Verletzung erfolgen.

Der Universitäts-Professor Doktor Claudius Thomé sagte: “Die Operation ist gut verlaufen. Komplikationen kann man nach solchen Eingriffen aber nicht ganz ausschließen. Derzeit deutet jedoch alles auf einen problemlosen Heilungsprozess hin”.

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Am Sonntag verunglückte der Formel-1-Pilot Robert Kubica bei einer Ralley in Italien schwer. Er hatte die Kontrolle über seinenWagen vom Typ Skoda Fabia verloren, war in eine Leitplanke und anschließend gegen eine Kirchenmauer geprallt. Er wurde in der Klinik Santa Corona notoperiert.

Sein Co-Pilot Jakub Berger steig unverletzt aus dem völlig zerstörten Fahrzeug. Berger bemängelte, dass die Rettungsaktion länger gedauert habe, als es hätte sein dürfen. Zwar sei ein Krankenwagen sofort vor Ort gewesen – danach die Feuerwehr.

Kubica konnte erst nach einer Stunde aus dem zerstörten Wagen geborgen werden, weil die zuerst eintreffende Rettungscrew keine Schere bei sich hatte. Sie mussten auf Verstärkung warten.

Mittlerweile geht es Robert Kubica etwas besser. Der Heilungsprozess am rechten schwer verletzten Unterarm läuft “absolut zufriedenstellend”, hieß es. Am Donnerstag wird Kubica zum zweiten Mal operiert. Dann sollen Brüche an der rechten Schulter und am Fuß gerichtet werden. Die Korrektur des rechten Ellbogens wird ein paar Tage später erfolgen.

Der Arbeitgeber Renault sagte in einem Statement, dass sich der Zustand von Kubica “generell weiter verbessert hat. Am Montag hat Robert mit den Ärzten und seinen Verwandten gesprochen. Der Heilungsprozess der Wunden am rechten Unterarm verläuft absolut zufriedenstellend. Kubica reagiert auf alle äußeren Reize“.

Wegen der vielen Medikamente schläft Kubica die meiste Zeit des Tages sehr viel, sei aber bereit und zuversichtlich, für sein Comeback zu kämpfen.

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In der Online-Ausgabe der “Gazzetta dello Sport” stand ein Zitat der behandelnden Ärzte von Robert Kubica. “Die Hand lebt” hieß  es dort. Nach dem gestrigen Eingriff gab sich der leitende Arzt Dr. Mario Igor Rossello, des Krankenhauses Santa Corona in Pietra Ligure (Nordwestitalien) “verhalten zufrieden”.

Sieben Stunden lang haben Chirurgen versucht, die rechte Hand von Robert Kubica wieder herzustellen. “Wir brauchten sieben Ärzte, aufgeteilt in zwei Teams und insgesamt sieben Stunden für die Operation”, sagte der Hand-Chirurg aus Savona.

“Robert Kubicas Unterarm war an zwei Stellen aufgerissen, die Zirkulation unterbrochen. Knochen und Sehnen waren erheblich zerstört”, so Dr. Rossello weiter. Ein gutes Zeichen sei, dass am Ende die rechte Hand warm und durchblutet war.

Es ist sicher zu früh, vom Glück im Unglück zu sprechen, doch Angesichts der Tatsache, dass zunächst beide Hände von der Gefahr einer Amputation gefährdet gewesen sein sollen, sind dies vergleichsweise positive Nachrichten.

Über Nacht war der Rennfahrer im künstlichen Koma gehalten worden, aber bereits am Montagmorgen wurde der “Tiefschlaf”  wieder ausgeleitet. Wichtige Funktionen des Körpers konnten von den Ärzten überprüft werden, vor allem die der notoperierten Hand.

Nach Angaben der Online-Ausgabe des “Gazzetto dello Sport” konnte Kubica bereits minimal seine Finger bewegen. Auch soll er ein paar Worte mit seinem Manager Daniele Morelli gewechselt haben.

In den nächsten fünf bis sieben Tagen wird sich zeigen, ob die Hand von Robert Kubica wirklich gerettet worden ist.  Bis die Funktionsfähigkeit der Hand wieder hergestellt ist könne es rund ein Jahr dauern, gaben die Ärzte bereits am Sonntagabend an.

Über den aktuellen Gesundheitszustand von Robert Kubica wird noch ein ärztliches Statement erwartet. Sollten Informationen vorliegen, wird spreadnews darüber berichten.

Wie über das Online-Portal “Savona News” zu erfahren war, könnte eine erste Prognose in frühestens 48 Stunden erfolgen.