Start Sport Ted Ligety ist neuer Riesenslalom-Weltmeister

Ted Ligety ist neuer Riesenslalom-Weltmeister

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Garmisch-Partenkirchen bot erneut eine tolle Kulisse – die jedoch erneut von Nebel beeinträchtigt wurde, so dass der Start auf der Strecke nach nach unten verschoben werden musste und somit neun Tore kürzer wurde.

Ted Ligety ging als Erster an den Start. Fahrtechnisch wirkte alles einwandfrei, es galt nun abzuwarten, was seine vorgelegte Zeit Wert war. Der Norweger Aksel Lund Svindal fuhr als Nächster und setzte sich im Ziel mit 0,25 Sekunden vor den Amerikaner.

Die folgender Läufer blieben mit ihren Zeiten alle deutlich zurück. Doch dann kam der Österreicher Phillipp Schörghofer. Er blieb während des gesamten Laufs zeitlich vor dem Norweger und hatte im Ziel schließlich doch einen Rückstand von 0,05 Sekunden.

Ivica Kostelic lief heute ebenfalls, nachdem er sich zuvor eine Auszeit genommen hatte und zach Hause gefahren war. Scheinbar tat ihm die Pause gut, schaffte er es doch zu diesem Zeipunkt mit nur 0,20 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz zu kommen.

Auch die Deutschen schlugen sich im weiteren Verlauf des Wettbewerbsrecht gut. Lediglich Felix Neureuther leistete sich vor dem flachen Teil der Strecke einen Fehler, der ihm viel Zeit kostete und weit zurück warf. Somit lag er nur auf Platz 34.

Dagegen konnte  der Österreicher Fritz Dopfer überraschen, schaffte er es doch im ersten Durchgang auf den 13 Platz.. Auch der Deutsche Stefan Luitz schlug sich wacker und  konnte im Mittelteil sogar mit den Großen mitfahren. Im Ziel hatte er dann doch einen großen Rückstand, landete aber trotzdem auf einem sehr guten 17. Platz.

Zweiter Durchgang

Der zweite Durchgang begann für Stefan Luitz dann jedoch unglücklich. Im freien Fall verschlug es ihm die Ski, so konnte er die Linie nicht mehr halten und verlor sehr viel Zeit. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass Luitz erst 18 jahre alt ist und das erste Mal in einem zweiten Durchgang mit dabei.

Auch Fritz Dopfer zeigte leichte Probleme im freien Fall und wurde am Ende im Ziel zunächst einmal 5. Doch dann begann der Kampf um die Medaillen, die letzten fünf Läufer standen oben.

Didier Cuche (Schweiz) fuhr mit einem Handycap. Er hatte sich bei einem Sturz im Training die Hand gebrochen und fuhr das Rennen daher mit Schiene. Ob es daran lag mag dahin gestellt sein, er konnte jedenfalls nicht mit den anderen Läufern mithalten.

Dann passierte es: Ted Ligety setzte eine neue Bestzeit.

Die Qualität der Piste ließ im unteren Teil nach, und die Läufer verloren daher an dieser Stelle Zeit. Für Kostelic hatte das jedoch kaum Bedeutung , fuhr er doch durchweg verhalten und verlor bereits von Anfang an Zeit.

Auch Philipp Schörghofer schwächelte und verlor Zeit. Die letzte österreichische Hoffnung fuhr zunächst auf den dritten Platz, es war unklar ob es für eine Medaille reichen würde. Doch zur großen Überraschung aller reichte es tatsächlich, schaffte es doch Aksel Lund Svindal nur auf den 4. Platz.

Das Ergebnis: Ted Ligety (USA) siegte vor Cyprien Richard (Frankreich) und Philipp Schörghofer (Österreich). Dopfer wurde am Ende 15. und Stefan Luitz landete auf einem beachtlichen 28. Platz.

Benjamin Raich zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu, und trug weitere Verletzungen im Knie davon. Aber auch Hannes Reichelt verletzte sich im Training und prellte sich das Knie, so dass er für weitere Wettkämpfe ebenfalls ausfallen wird.

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