„This is Fukushima“ Giveway 2017 beendet

„This is Fukushima“ Giveway 2017 beendet

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"This is Fukushima"-Kalender 2017 (Foto: Spreadnews.de)

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 27. Dezember 2016 haben wir mit einer kleinen E-Mail-Aktion aufmerksame Leser unserer Artikel mit der kostenlosen Zusendung des diesjährigen „This is Fukushima“-Kalenders belohnt.

Schneller als in den Jahren zuvor sind alle Kalender vergeben und werden in den kommenden Tagen auf dem Postweg zugestellt. Vielen Dank für das Interesse an dieser Aktion

これが福島です – This is Fukushima

Das  „This is Fukushima“ Kalenderprojekt geht auf Englischlehrer in Japan zurück, die ihren Wohnsitz in der Präfektur haben. Es ging 2013, also zwei Jahr nach dem Kraftwerksunglück, erstmals an den Start.

Finanziert wird das Projekt durch Spenden und Crowdfunding, so dass die Stückzahlen des Kalenders entsprechend begrenzt sind.

Das Anliegen der Initiatoren ist es, das verzerrte Bild von „Fukushima“ als ausschließlich verstrahlte Todeszone voller Geisterstädte zu korrigieren und landschaftliche Schönheit, die traditionelle Kultur und Sehenswürdigkeiten zu präsentieren.

Eindrücke von Festen, Bauwerken und der einmaligen Natur sollen ein Gegengewicht zum vorherrschenden Bild der Präfektur in den Köpfen vieler Menschen bieten. Die realen Probleme sollen keineswegs verdrängt, sondern in ein anderes Verhältnis gesetzt werden.

Dieser Ambitionen opfern die Helfer des Projekts einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Zeit und auch des eigenen Einkommens. Wir sind der Ansicht, dass diesem Engagement entsprechender Respekt und auch Bekanntheit gebührt.

Spreadnews und Fukushima

Fast sechs Jahre nach der Kraftwerkskatastrophe sind die Ereignisse und ihre Folgen fast vollständig aus den deutschen Medien verschwunden. Spreadnews.de berichtet seit dem Beginn der Ereignisse im März 2011 kontinuierlich über die Entwicklungen.

Dabei geht es uns darum, durch regelmäßige Berichterstattung die Ereignisse präsent zu halten, so dass sich der Leser seine eigene Meinung über die Situation bilden kann, ohne auf Hörensagen, Panikmache und Sensationsjournalismus zurückgreifen zu müssen.

Hierdurch bedingt, ist unsere Arbeit vor allem auf das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi und die Auswirkungen des radioaktiven Fallouts fokussiert.

Deshalb freut es uns besonderes, mit der kostenlosen Verteilung einiger Kalender auch die „andere Seite“ der Präfektur Fukushima zeigen zu können.

Unser spezieller  Dank gilt dabei der Kooperation mit Paul Sprigg vom „This is Fukushima“ Team und den zahlreichen Mitwirkenden in Japan. Sie sind die eigentliche Kraft hinter den wunderschönen Kalendern.

Wir hoffen, dass die Kalender zum Betrachten einladen – und Nachfragen zu den Motiven vielleicht auch dazu beitragen, die Präfektur international in anderem Licht zu sehen.

Fukushima ist vieles – und definitiv mehr, als nur eine Kraftwerkskatastrophe

PS: Sollten Sie diesmal nicht zu den erfolgreichen Teilnehmern unserer Give-away-Aktion gehören, ist das kein Grund zur Trübsal. Sofern ausreichend finanzielle Mittel zusammen kommen, wird das „This is Fukushima“-Projekt auch im kommenden Jahr einen Kalender veröffentlichen.

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