Start Panorama Thüringen: Supermarkträuber nimmt Sohn als Geisel

Thüringen: Supermarkträuber nimmt Sohn als Geisel

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Polizeiauto
Berlin: Polizist feuert versehentlich auf Kollegen

Ein möglicherweise psychisch labiler 30-Jähriger Mann hat nach einem missglückten Supermarktüberfall in Bad Langensalza seinen fünfjährigen Sohn als Geisel genommen.

Er hat sich mit dem Kind in seiner Wohnung verschanzt und droht damit „dass alles in die Luft fliegt„. Die Polizei versucht, den bewaffneten Mann zur Aufgabe zu bewegen.

Zuvor hatte der Mann am Morgen versucht einen Supermarkt zu überfallen, über den eigentlichen Tathergang gibt es unterschiedliche Berichte.

Zum einen heißt es, er habe beim Bezahlen des Einkaufs die Waffe gezogen und Geld sowie die Waren gefordert, einer anderen Aussage zufolge habe der Mann seine Einkäufe nicht zahlen können und hätte eine Kassiererin des Supermarkts, die ihn zur Rede stellen wollte mit einer Pistole bedroht.

Nachdem die Verkäuferin ihm beides verwehrte, flüchtete der Mann in seine Wohnung, die sich in einem Hochhaus befindet. Bereits bei dem Überfall sei der Sohn dabei gewesen, offenbar habe der Vater jedoch keinen Zwang ausgeübt.

In dem Haus wurden vier Wohnungen geräumt, ein Spezialeinsatzkommando ist vort Ort. Man stünde mit dem Mann in telefonischem Kontakt, sagte ein Polizeisprecher.

Das sich neben dem Täter und dessen Sohn weitere Personen in der Wohnung aufhalten könnten, schloss die Polizei aus.

Der von seiner Frau lebende  getrennt lebende Geiselnehmer steht unter enorm psychischen Druck. Um eine Eskalation zu vermeiden, wurden nur die notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen, da dem Täter vermittelt werden soll es laufe in seinem Umfeld „alles so normal wie möglich„. So wurde etwa der Verkehr nicht umgeleitet und es erfolgte lediglich eine Teilräumung des Gebäudes.

Bisher sei der Geiselnehmer polizeilich noch nicht aufgefallen, obwohl sich laut Zeugenaussagen noch weitere Waffen im Besitz des Mannes befinden sollen. Die Online-Ausgabe der Tageszeitung Thüringer Allgemeine berichtet allerdings, dass der Geiselnehmer Psychopharmaka einnehme und auch in psychotherapeutischer Behandlung sei.

 

1 KOMMENTAR

  1. Es tut mir so leid für den klein das er alles mitbekomm muss,ich nehm nicht an das der Vater sein Sohn was antut,ich denke eher der vater war unter druck und nehm an hatte kein Geld mehr um essen zu kaufen,da er der der Frau auch nichts tat sondern geflüchtet ist.

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