Start Reisen und Touristik Tief „Petra“ stürzt Deutschland ins Schneechaos

Tief „Petra“ stürzt Deutschland ins Schneechaos

719
0
TEILEN

Wieder krachte es bundesweit auf deutschen Straßen und Autobahnen. Tief „Petra“ zieht mit weiteren Schneefällen, Schneeverwehungen und klirrender Kälte auf Deutschland zu. 40 Zentimeter Neuschnee werden erwartet.

Eine Unwetterwarnung für Sachsen gab der Wetterdienst am Mittag heraus. Das  Erzgebirge, das Zittauer Gebirge und die Hochlage des Vogtlandes sind von Schneeverwehungen und Schneefall betroffen. Dort können bis zu 40 Zentimeter Schnee fallen.

Der Rest des Landes erwartet bis zu 15 Zentimeter Schnee. „Petra“ bringt aus Grönland Schneeverwehungen, stürmische Böen und Dauerfrost mit. Vollsperrungen gab es auf der Autobahn 1, 45 und 524.

Durch den starken Schneefall setzten sich an den Autobahnauffahrten Sattelzüge und LKWs quer. Die Polizei meldete gegen Mittag noch 55 Staus mit bis zu 15 Kilometern Länge. Räumfahrzeuge hatten große Mühe die Straßen frei zuräumen. Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet und Westhessen meldeten Schwierigkeiten.

Der Fahrer eines Sattelzugs hatte auf der Autobahn 61 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Die Zugmaschine durchbrach eine Leitplanke und steckte im Hang fest. Blockiert wurde die Fahrbahn durch den Auflieger des Sattelzugs.

„Der Verkehr läuft stabil“, meldete in Berlin ein Sprecher der Deutschen Bahn. Es gibt keine größeren Probleme auf den Fernstrecken der Bahn.

Beide Airports in Berlin meldeten Verspätungen bis zu einer Stunde, weil die Flugzeuge vor dem Start noch enteist werden müssen. Enteisungsmittel sei aber genug vorhanden, sagte Flughafensprecher Leif Erichsen.

Am Rhein-Main-Airport Frankfurt/Main kritisierte vor allem die Lufthansa den mangelhaften Winterdienst. Ihrer Meinung nach werden die Maschinen nicht schnell genug enteist.

Einige Flüge wurden am Düsseldorfer Flughafen gestrichen, da es Probleme bei der Vereisung gab. Personal sei zwar genug vorhanden, aber die Enteisung der Flugzeuge würde das Dreifache der Zeit benötigen.

Das Winterwetter hat alle fest im Griff. Mit weiteren Chaosmeldungen ist zu rechnen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here