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Tief Petra verursacht Schneechaos

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In der Nacht zum Freitag und in den frühen Morgenstunden zog eine Schneefront durch Tief Petra über Deutschland hinweg und verursachte mancherorts Vekehrschaos. Lange Staus auf Autobahnen und Landstraßen bildeten sich, der Flugverkehr wurde erneut massiv behindert.

Lastwagen verursachten auf der Autobahn A3 am Wiesbadener Kreuz einen Rückstau von 16km Länge, auf der A7 stellten sich an Steigungen LKWs quer. Die A4 war zeitweise vollständig gesperrt, in Nordrhein-Westfalen mussten DRK-Helfer Heißgetränke an Stauteilnehmer verteilen. Hessen meldete mancherorts bis zu 30cm Neuschnee. Bundesweit kam es zu über 300 witterungsbedingten Verkehrsunfällen mit zahlreichen Verletzten und Schwerverletzten.  Für fast alle Bundesländer wurden Unwetterwarnungen ausgegeben. In Küstennähe gab es Windstärken von bis zu 85 kmh, die für Schneeverwehungen sorgten.

Im Flugverkehr kam es erneut zu massiven Verzögerungen und Flugausfällen: Während Berlin-Schönefeld weitestgehend Normalbetrieb meldet, wurden in Tegel bereits mehrere Flüge gestrichen. Der Flughafen Frankfurt am Main musste zwischenzeitig für Schneeräumarbeiten komplett gesperrt werden.

Im weiteren Verlauf des Freitags soll sich das Wetter erstmal beruhigen, bis in der Nacht von Samstag auf Sonntag die nächste Schneefront erwartet wird. Einige Bundesländer haben auch den Freitag wetterbedingt für schulfrei erklärt. Ob sich das weiße Wetter bis Weihnachten halten wird, ist nicht genau zu sagen, die Chancen dafür stehen eher schlecht.

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