Start Wirtschaft Tom Tailor ist gut im Geschäft

Tom Tailor ist gut im Geschäft

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2010 war für das Hamburger Modeunternehmen Tom Tailor ein gutes Jahr. Es bescherte ihm nicht nur den Börsengang sondern auch ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 40 Millionen Euro. Damit stieg das Gesamtergebnis trotz der 6,2 Millionen Euro, die der Börsengang kostete, im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent. Der Umsatz stieg 2010 um knapp 16 Prozent auf 348 Millionen Euro.

Auch das starke Weihnachtsgeschäft und die positive Konsumlaune der Deutschen trugen laut Firmenchef Dieter Holzer zum Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2010 bei. Im vierten Quartal legten die Einnahmen um ganze 26 Prozent zu. Allerdings ging die Marge aufgrund der in 2010 gestiegenen Baumwollpreise und der höheren Transportkosten von 12,6 Prozent in 2009 auf 11,5 Prozent zurück.

Mit dem Geld, das dem am SDax notierten Unternehmen zufloss, wurden Schulden beglichen und vor allem in die Expansion und den Ausbau des Filialnetzes investiert. 2010 hatten die Hamburger mit 158 Geschäften fast doppelt so viele Läden wie noch im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr soll es in dieser Richtung weitergehen. 60 bis 70 neue Geschäfte sollen innerhalb Deutschlands eröffnet werden. Auch ist geplant, die Anzahl der eigenkontrollierten Shop-in-Shop-Flächen und der Franchise-Stores zu erhöhen. Der Fokus der Expansionsbestrebungen Tom Tailors liegt vor allem auf den ausländischen Kernmärkte Österreich, Schweiz, den Benelux-Staaten und Frankreich.

Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 400 Millionen Euro. Und trotz anhaltend hoher Preise für Baumwolle und der Investitionen in neue Ladenflächen geht der Tom Tailor Vorstand für 2011 von einem Anstieg des Ebitda auf 48 bis 51 Millionen Euro aus.

Bis 2014 will der Modekonzern seinen Umsatz auf rund 700 Millionen Euro verdoppeln und ein Ebitda von 100 Mio. Euro erreichen. Für 2012 hat Finanzvorstand Axel Rebien eine Gewinnausschüttung für 2011 von 30 bis 40 Prozent angekündigt.

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