Start Panorama Tragischer Unfall bei Karnevalsumzug in Cottbus

Tragischer Unfall bei Karnevalsumzug in Cottbus

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Am Sonntag sind bei einem Karnevalsumzug in Cottbus durch ein umstürzendes Kabelgerüst elf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Etwa auf der Hälfte der Strecke soll ein Umzugswagen an Kabeln hängen geblieben sein.Von den meisten Zuschauern unbemerkt stürzte eine Kabelbrücke um und begrub teilweise die in der Nähe stehenden Zuschauer unter sich.

An der vier Kilometer langen Strecke und herrlichem Sonnenschein standen Zehntausende von Schaulustigen. Über 120 geschmückte Motivwagen, 200 Gruppen, 20 Pferde und neun Spielmannszüge und Musikkapellen waren bei dem bunten Treiben zu sehen.

Erstmals war auch eine polnische Gruppe aus der Stadt Zary dabei. Über 4.000 Aktive aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt setzten sich am Mittag unter dem Motto: „Zug der fröhlichen Leute“ in Bewegung.

Nach dem tragischen Unfall wurden alle Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll nach Angaben der Polizei nicht bestanden haben. Bürgermeister Frank Szymanski (SPD) besuchte die Verletzten im Krankenhaus.  Sieben der elf Verletzten wurden am Abend aus der Klinik entlassen.

Die genaue Unglücksursache wird von der Polizei und dem Amt für Arbeitsschutz untersucht. Trotz des Unfalls ging der Karnevalsumzug weiter. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzek (SPD) erklärte, dass die Entscheidung verantwortungsbewusst gewesen sei.

Die Veranstalter hätten „in schwieriger Situation entschlossen und ohne eine Spur von Panik reagiert„, so Platzek weiter. Den Verletzten sprach der Regierungschef sein Mitgefühl aus.

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