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Trier: Neugeborenes in Telefonzelle ausgesetzt

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Polizeiauto
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Obwohl es in Trier eine „Babyklappe“ gibt, in der Frauen, die sich in einer Notlage befinden und nicht in der Lage sehen, den Säugling zu versorgen, diese abgeben können, fanden Passanten in der Nacht ein in eine Decke eingewickeltes, neugeborenes Mädchen.

Das Kind habe auf einer Stofftasche gelegen, die in einer Telefonzelle abgelegt worden war.

Die Polizei teilte mit, das Neugeborene sei „normal entwickelt und bei guter Gesundheit„, jedoch nach ersten Einschätzungen ohne ärztliche Hilfe auf die Welt gekommen und wurde nach dem Fund in einem Krankenhaus untergebracht.

Die Polizei in Trier sucht dringend Zeugen, die Auskunft oder Hinweise über die Hintergründe geben können. In der Nacht war kurz vor dem Auffinden des Babys in der Nähe der Telefonzelle eine Frau mit einem silberfarbenen Fahrrad gesehen worden.

Bislang ist jedoch unklar, ob es sich um die Mutter, oder eine mögliche Zeugin handelt, zudem gebe es nach Angaben der Polizei noch keine Hinweise aus der Bevölkerung. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher.

Ein Sprecher der Stadt Trier teilte mit, das Jugendamt beantrage derzeit die Vormundschaft des Säuglings beim Amtsgericht in Trier. Wenn das kleine Mädchen gesund aus der Klinik entlassen wird, soll es in einer Pflegefamilie untergebracht werden.

Zeugen können sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer: 0651-9779-220 oder 0651-9779-2210 melden.

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