Start Panorama Tsunami in Japan: Flucht aus Küstenregionen

Tsunami in Japan: Flucht aus Küstenregionen

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Tsunami Warnschild
Neues Warnsystem soll Menschen schützen (Foto: (c) by Pandinus)
Tsunami Warnschild Foto: Pandinus
Tsunami: Viele Japaner auf der Flucht. Foto: Pandinus

Japan hält den Atem an. Zunächst erschüttert das bislang schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans die Inseln, es folgt, davon ausgelöst ein gigantischer Tsunami, der ganze Küstenregionen entvölkert und alles mit sich reißt, was sich ihm in den Weg stellt.

Hafenorte verwüstet: Besonders die Hafenstädte wurden von den Riesenwellen in Mitleidenschaft gezogen, manche Ortschaften werden vollständig fortgespült. Internationale Hilfsteams sind eingetroffen, doch es ist extrem schwierig in die von den Naturkatastrophen zerstörten Regionen vorzudringen.

Orte von Außenwelt abgeschnitten: Vielerorts harren die Menschen aus und warten auf Hilfe, durch die zerstörte Infrastruktur, abgesackte Straßen und Erdrutsche sind sie praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Während im ganzen Land der strom rationiert und die Bürger zum Energiesparen angehalten werden, kämpfen die Überlebenden in den Überschwemmungsgebieten um ihr Leben.

Trinkwasserknappheit in den Krisengebieten: In der Industrienation Japan herrschen Bedingungen wie man sie sonst nur von Katastrophenschauplätzen in der Dritten Welt kennt. Menschen haben keinen Zugang zu frischem Trinkwasser, Nahrungsmittel werden knapp. Jeder der kann, versucht zu fliehen.

Atomreaktoren als potentielle Gefahr: Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe hängt wie ein Damoklesschwert über den Regionen, die an die Sperrgebiete angrenzen. Trotz der Beteuerungen der Regierung man sei außerhalb der evakuierten Bereiche sicher, versuchen viele Menschen möglichst weit weg von den Atomkraftwerken zu kommen.

Ankündigung von Nachbeben: Für die nächsten drei Tage hat die nationale wetterbehörde ein schweres Nachbeben prognostiziert und auch wenn die Tsunami-Warnung offiziell aufgehoben wurde, ist ein Ende der Flucht nicht in Sicht.