Start Panorama Tunesien: Deutsch-französischer Fotojournalist von Granate getötet

Tunesien: Deutsch-französischer Fotojournalist von Granate getötet

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In Tunis wurde der deutsch-französische Fotojournalist Lucas Mebrouk Dolega getötet. Offensichtlich kam er dem Geschehenen bei den gegenwärtig stattfindenden Unruhen in Tunesien zu nahe. Der Fotograf wurde von einer Tränengasgranate tödlich getroffen.

Lucas Mebrouk Dolega arbeitete für die deutsche Nachrichtenagentur dpa und belieferte diese mit seinen Aufnahmen. Ebenfalls fotografierte er für die European Pressphoto Agency (epa),

Am vergangenen Freitag war der Fotojournalist während der Dokumentation der Ausschreitungen von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen worden. Obwohl er sofort in ein Krankenhaus in Tunis gebracht wurde, starb er am Sonntag an den Folgen seiner schweren Kopfverletzung. Dies teilte die „European Pressphoto Agency“ in Frankfurt am Main mit.

Der dpa-Chefredakteur sprach den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus:“Wir sind Lucas Dolega unendlich dankbar für seinen mutigen Einsatz in einer gefährlichen Situation. Er hat seine Arbeit getan. Er hat dazu beigetragen, dass die Welt von den prikären Umständen in Tunesien erfahren hat. Es ist entsetzlich und erschütternd, dass wir Lucas Dolega verloren haben“.

Lucas Mebrouk Dolega wurde nur 32 Jahre alt.

UPDATE: Zunächst hatte die epa den Tod von Dolega gemeldet. „Reporter ohne Grenzen“ forderten daraufhin eine genaue Aufklärung des Falls. Einige Stunden später widerspricht das französische Konsulat in Tunis. Dolega sei am Leben, aber in „kritischem Zustand“.

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