Start Panorama U-Bahnhof Berlin-Lichtenberg: Brutale Schläger stehen vor Gericht

U-Bahnhof Berlin-Lichtenberg: Brutale Schläger stehen vor Gericht

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Mit äußester Brutalität schlugen vier Jugendliche im Alter von 15- bis 18 Jahren im Februar grundlos einen 30 Jahre alten Handwerker am Berliner U-Bahnhof Lichtenberg nieder. Selbst als das Opfer schon am Boden lag prügelten die Jugendlichen weiter auf ihn ein. Anschließend raubten sie den schwerverletzten Mann aus. Der Kollege des Opfers wurde ebenfalls attackiert, konnte aber fliehen.

Der 30-Jährige fiel in Folge des Angriffs ins Koma. Mit schwersten Kopfverletzungen wurde der Handwerker in die Unfallklinik Marzahn gebracht. Nach Angaben der Ärzte erlitt er eine Hirnblutung und befand sich in Lebensgefahr (spreadnews berichtete). Als Folge des Angriffs musste das Opfer kognitive und motorische Fähigkeiten neu erlernen.

Neun Monate später stehen die mutmaßlichen Schläger seit Donnerstag vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten versuchten Mord aus Habgier vor. Ausserdem werden als Motive für die brutale Tat  „Hass auf Deutsche“ und „Freude an der Misshandlung Schwächerer“ angeführt.

Das Motiv des Hasses leitet sich aus der Herkunft der Angeklagten – es handelt sich um einen Bosnier, einen Iraner sowie einen Kenianer und einen Kosovaren – und der Behauptung, sie hätten ihre Opfer als „Scheiß Nazis“ und „Scheiß Deutsche“ verunglimpft, ab.

Der Prozessauftakt fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, wie auch das gesamte Verfahren vor der Jugendstrafkammer nicht öffentlich verlaufen wird, da die Täter, von denen drei in Untersuchungshaft sind, zum Zeitpunkt der Tat noch nicht volljährig waren.

 

 

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