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Überforderung an den meisten deutschen Flughäfen

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Noch immer ist die Lage am Frankfurter Flughafen extrem angespannt. Knapp die Hälfte der rund 1300 Flüge wurden gestrichen. Weil die Flüge ausfielen, mussten Tausende Flugreisende im Frankfurter Terminal ausharren. Im Gegensatz zum Airport Heathrow wurden wenigstens Toilettenartikel und kleine Snacks in Frankfurt nicht knapp.

Weiterer Schneefall ist angekündigt. So hat der Flughafen Kassel seine Tore geschlossen. In Frankfurt könnten noch mehr der 1239 geplanten Flüge ausfallen. Eine Sprecherin des Rhein-Main-Flughafens sagte, dass die Flugpläne völlig durcheinander seien.

Da für die Lufthansa Frankfurt ein Drehkreuz ist, setzte die Fluglinie einen Sonderplan mit Streichungen von und nach Frankfurt in Kraft. Betroffen waren nicht nur innerdeutsche, sondern auch europäische Flüge. Nach Angaben der Airline sind die Langstreckenflüge nicht betroffen.

In Hamburg fielen ebenfalls zahlreiche Flüge aus. Am Sonntagmorgen schloß der Flughafen Hannover-Langenhagen zeitweise seine Tore, weil die Landebahnen vom Schnee befreit werden mussten.

Auch an beiden Berliner Flughäfen kam es zu Streichungen oder Verspätungen.
Am Flughafen München kam es nur auf 75 Streichungen von 1100 Flügen, daher war die Atmosphäre auf dem Flughafen relativ entspannt. Die Probleme lagen bei anderen Flughäfen wie etwa Brüssel, Paris und Amsterdam.

Auch auf den Flughäfen in den Niederlanden, Frankreich (Paris) Belgien (Liege und Charleroi) und Großbritannien (London) fielen Flüge aus, oder verspäteten sich. Zeitweise wurden auch hier die Flughäfen wegen starken Schneefalls geschlossen.

Der Deutsche Wetterdienst kündigt im gesamten Bundesgebiet neue Schneefälle an. Besserung ist zu gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Sicht.

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