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Umsatz-Plus bei Ebay


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Das Internet-Auktionshaus Ebay hat seinem aktuellsten Quartalsbericht zufolge allen Grund zu Freude. Dank eines sehr erfolgreichen Weihnachtsgeschäfts und der erfreulichen Performance der Unternehmenstochter PayPal ist der Umsatz um fünf Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Damit hat Ebay die Markterwartungen deutlich übertroffen und macht seinem Erzrivalen, dem Onlinehändler Amazon, mittlerweile immer mehr Konkurrenz.

Vor allem der Online-Bezahldienst PayPal trug zum überraschendem Erfolg Ebays bei. Ein Plus von 25 Prozent erzielte der Onlineservice, über den Ebay für die Nutzung Gebühren bezieht. Bei Ebay selbst wurden im vierten Quartal 2010 insgesamt 10 Prozent mehr Waren verkauft als im Vergleich zum Weihnachtsquartal des Vorjahres. Die Kunden kommen vornehmlich aus den USA, gefolgt von Briten und dann Deutschen.

Vorstandschef John Donahoe geht davon aus, dass sich das Geschäft Ebays im weiteren Verlauf des Jahres noch besser entwickeln werde. Das US-Unternehmen mit Firmensitz im kalifornischen San Jose ist mittlerweile in unterschiedlichsten Bereichen aktiv. So bietet es seinen Kunden beispielsweise eine Vielzahl an Applikationen für Smartphones an.

Auch mit der Übernahme des Internet-Einkaufsführers Milo.com hat Ebay bereits im vergangenen Jahr neue Wege beschritten. Milo.com gibt Auskunft darüber, ob die vom Kunden gewünschten Produkte in einem Laden in ihrer unmittelbaren Umgebung verfügbar sind. Im Jahre 2009 hatte Ebay sich jedoch von seiner Internettelefonie-Tochter Skype getrennt.

Aktuellster Clou des Online-Marktplatz Ebay: das Geschäft mit exklusiven Modeartikeln. Im Dezember kam es für einen Gegenwert von rund 150 Millionen Euro zur Übernahme der deutschen Online-Shopping-Plattform brands4friends. Hier stehen für die Mitglieder reduzierte Markenartikel zum Kauf bereit.

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