Start Aktuelles US-Behörde nimmt Untersuchungen gegen Google Street View auf

US-Behörde nimmt Untersuchungen gegen Google Street View auf

732
0
TEILEN

Der Online-Kartendienst Google Street View steht nicht nur in Europa und dem übrigen Ausland in der Kritik, nun gibt es sogar Bedenken im Mutterland von Google, den USA. Hauptkritikpunkt ist dabei auch hier die Datensammlung durch offene WLAN-Netze während der Kamerafahrten.

Mittlerweile hat sich die Federal Communication Commission (FCC) des Falls angenommen. Inhalt der Untersuchung sind Art und Umfang der durch die Kamerawagen von Google Street View erfassten Daten.

Neben den bereits von Google bestätigten Sammlungen von Daten über Fundort und Offenheit der WLANs, kommen noch weit schwerwiegendere Daten hinzu: Hierzu gehören unter anderem Passwörter und Zugangsdaten für verschiedene Accounts als auch Header und Teile von E-Mails die über unverschlüsselte WLAN-Verbindungen übertragen und von den Google-Fahrzeugen abgefangen worden waren.

Auch in Deutschland hatte dies zuvor juristische Auswirkungen, dort hatten sich neben Datenschützern auch in einigen Fällen Staatsanwälte eingeschaltet um die genaue Rechtslage zu prüfen.

Am gestrigen Mittwoch berichteten dann US-Medien, in der Tat habe auch eine Abteilungsleiterin der FCC offiziell bestätigt, dass es gegen Ermittlungen durch die Behörde gegen die Datenerfassung von Google gebe.

An den Ermittlungen verschiedener Stellen ändert allerdings auch der Umstand, dass Google den Verzicht auf die so erlangten Informationen und deren Löschung erklärte, sowie die Datenschutz-Kontrollen unter anderem durch die Einsetzung eines Datenschutzbeauftragten zu verstärken, nichts.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here