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US-Konsum im Aufwind

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Als hätte es nie eine Wirtschaftskrise gegeben! In den USA ist das Wirtschaftswachstum dank der Kauffreude bei den Verbrauchern im Januar leicht gestiegen. Das Konjunkturbarometer gibt mit einer Steigerung von 0,1 Prozent an, dass sich die Lage in der größten Volkswirtschaft der Welt allmählich erholt und ein Aufwärtstrend abzusehen sei. Doch die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist unverändert schlecht und auch die ansteigende Inflationsrate könnte die Kauflaune der US-Verbraucher recht bald schon wieder trüben.

Aufgrund des aktuellen positiven Trends in der heimischen Konjunkturentwicklung korrigierte auch die US-Notenbank ihren Kurs für die Prognosen des Wirtschaftswachstums nach oben hin. Die Federal Reserve (Fed) geht für 2011 von einem Wert zwischen 3,4 und 3,9 Prozent Wirtschaftswachstum aus.

Dennoch: Die Arbeitslosenquote in den USA ist nach wie vor erschreckend hoch. Nach Einschätzungen der Fed wird die Quote sich in diesem Jahr zwischen 8,8 und 9 Prozent einpendeln und damit im Vergleich zum derzeitigen Stand kaum sinken. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass die Arbeitslosenhilfe von mehr US-Bürgern beantragt wurde als dies von Experten erwartet wurde. Das nordamerikanische Arbeitsministerium gab an, dass die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 410.000 gestiegen sei.

Und auch die Konsequenzen aus den steigenden Preisen für Benzin und Lebensmittel machen der US-Wirtschaft voraussichtlich schon bald wieder zu schaffen. Das Arbeitsministerium teilte am gestrigen Donnerstag mit, dass die saisonbereinigte Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat im Januar bei 0,4 Prozent gelegen habe. Auf Jahressicht habe sich das Preisniveau um 1,6 Prozent erhöht. Damit besteht die Gefahr, dass die derzeitige positive Kauflaune wieder zurückgehen könnte.

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