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Vater des Amokläufers aus Winnenden zu Bewährungsstrafe verurteilt

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An der Albertville-Realschule in Winnenden hatte ein 17-jähriger Schüler bei einem Amoklauf im März 2009 15 Menschen und anschließend sich selbst getötet. Die Tatwaffe entwendete der Schüler seinerzeit aus dem Schlafzimmer seiner Eltern.

Der Vater des Amokläufers wurde am heutigen Donnerstag vom Landgericht Stuttgart zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Er wurde von den Richtern wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung schuldig gesprochen.

Laut Anklage  hatte der Vater seinem Sohn Zugriff auf eine Schusswaffe und der dazu gehörenden Munition ermöglicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte für eine zweijährige Bewährungsstrafe wegen 15-facher fahrlässiger Tötung und 13-facher fahrlässiger Körperverletzung  sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz plädiert. Einige der zugelassenen 43 Nebenkläger hatten Haftstrafen von bis zu drei Jahren gefordert.

Der Vater des Amokläufers war bei der Urteilsverkündung anwesend, entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen für die Tat seines Sohnes ebenso wie für seine eigenen Fehler und drückte den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

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