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Verdacht auf Noroviren: Schiffspassagiere unter Quarantäne

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Rund 140 Passagiere eines Fahrgastschiffes, stehen zur Zeit in Koblenz unter Quarantäne, seit Dutzende am Silvesterabend über Brechdurchfall klagten. Ein Sprecher der örtlichen Wasserschutzpolizei teilte mit, dass das Schiff so lange nicht auslaufen darf, bevor die Analysen über die Ursache der Symptome abgeschlossen seien.

Gegenwärtig werde untersucht, ob es sich bei dem Erreger um Noroviren handelt, da starker Brechdurchfall ein bekanntes Symptome bei einer derartigen Vireninfektion ist.

Die Quarantänemaßnahmen sind dabei keineswegs übertrieben, da Noroviren hoch ansteckend sind und die Inkubationsdauer zwischen einem halben bis zu zwei Tagen liegt. Die Erkrankung selbst dauert in der Regel nur ein bis drei Tage und verschwindet dann meistens ohne Folgeerkrankungen oder Gesundheitsschäden.

Die Besonderheit des Norovirus ist seine Temperaturresistenz. Unabhängig von Wärme oder Kälte der Umgebung ist es ihm möglich zu überleben, weshalb die Infektionen wie eine herkömmliche Grippe vorwiegend in den Wintermontaten auftreten.

Über Silvester wurden rund 30 der Passagiere an Bord ärztlich betreut, da Brechdurchfall zu einer Störung des Mineralstoffhaushalts führt. Aufgrund der Isolationsregeln mussten alle Gäste den Jahreswechsel an Bord verbringen und werden dort zunächst auf unbekannte Zeit bleiben.

Allerdings werden die Ergebnisse die virologischen Untersuchungen bereits am Wochenende erwartet, so dass die Passagiere mit etwas Glück das Schiff bald verlassen dürfen, abhängig von der Art des festgestellten Erregers.
Im Laufe des Wochenendes werden Ergenisse der Untersuchung erwartet.

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