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Verunglückter „Wetten, dass“ Kandidat: Halswirbelsäule stabilisiert

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Die behandelnden Ärzte an der Düsseldorfer Universitätsklinik haben alles getan um das Leben des verunglückten „Wetten Dass“ Kandidaten Samuel Koch zu retten und seine Gesundheit wiederherzustellen.

Die Sprecherin der Uniklinik teilte gestern der „Bild“ mit, dass alle operativen Möglichkeiten genutzt worden waren, die in einem solchen Fall möglich und sinnvoll sind.

„Dem Patienten wurde ein „Halo-Fixateur“ am Kopf angebracht, um seine Halswirbelsäule zu stabilisieren“, erklärte die Kliniksprecherin. Es werde keine weitere Operation mehr geben.

Professor Thomas Niemeyer, ein Wirbelsäulenspezialist, erklärte die Funktion des Gerätes:

„Ein Halo-Fixateur ist ein Karbonfaser-Ring, der mit vier Schrauben an der Schädeldecke angebracht und über Metallstangen mit einer Plastikweste verbunden ist. Das Gerät verbindet so Kopf und Schultern. Der Kopf kann nicht mehr gedreht oder gebeugt werden. Die Halswirbelsäule ist ruhig gestellt“.

Samuel Koch wird diese Kopfstütze nun bis zu drei Monate lang tragen müssen. Bis dahin liegt er weiter auf der Intensivstation und wird künstlich beatmet. Die Ärzte der Düsseldorfer Universitätsklinik werden in der kommenden Woche einen offiziellen Bericht über den Zustand von Samuel Koch abgeben.

Es bleibt zu hoffen, dass die behandelnden Ärzte Koch vor einer lebenslangen Lähmung retten können, da vorab bereits entsprechende Befürchtungen laut geworden waren.

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