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Vettel ist Formel-1 Weltmeister

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In Abu Dhabi wurde der 23-jährige Sebastian Vettel aus Heppenheim zum Formel-1-Weltmeister 2010. Der letzte deutsche WM-Sieg 2004 in Magny-Cours liegt schon lange zurück.

Nach der Zieldurchfahrt war über den Bordfunk des Red-Bull Wagens ein Schluchzen  zu hören. Völlig euphorisch schüttelte Sebastian Vettel immer wieder den Kopf und fasste sich mit beiden Händen an seinen Helm.

Über Funk bedankte sich Vettel mit tränenerstickter Stimme: „Thank you boys.“ „Weltmeister. You are the man“, antwortete Christian Horner, der als Teamchef bei Red Bull als Erster gratulierte. „Wir sind sportlich Weltmeister geworden, ohne Stallorder“, sagte Horner anschließend.

Als Sebastian Vettel aus seinem Auto stieg, waren Jenson Button und Lewis Hamilton die ersten Gratulanten. Als bei der Siegerehrung die Deutsche Nationalhymne erklang, schlug Vettel die Hände vors Gesicht und weinte vor Rührung.

Zweiter wurde Lewis Hamilton vor seinem McLaren Kollegen Jenson Button.

Man hatte das Gefühl, dass Sebastian Vettel das Siegerpodest gar nicht mehr verlassen wollte. Der große Schluck aus der obligatorischen Champagnerflasche wird dem frisch gebackenen Weltmeister sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Sebastian Vettel ist jetzt der jüngste Formel-1-Pilot aller Zeiten. Als zweiter deutscher Weltmeister nach Michael Schumacher, der jetzt nicht mehr Deutschlands einziger Formel-1 Champion ist,  gelang Vettel eine klare Punktlandung.

Im Schnitt von 189,923 Stundenkilometern steuerte er den Red Bull Wagen zum Weltmeistersieg. Der auch als heißer Favorit gehandelte Fernando Alonso im Ferrari wurde nur siebter.

Neben Alonsos schwachem Start und einer von Michael Schumacher in der ersten Runde ausgelöste Safety-Car-Phase lief bei Alonso nicht mehr viel. Sebastian Vettel fuhr souverän von der Pole-Position ein grandioses Rennen.

Der deutsche Formel-1-Pilot Nico Rosberg kam zum Saisonabschluß auf den vierten Rang. Weitere deutsche Rennfahrer waren als Elfter Nick Heidfeld. Auf Rang 13 fuhr Adrian Sutil und Nico Hülkenberg belegte den 16 Rang. Alle Drei verpassten die Punktränge.

Timo Glock schied neben Schumacher ebenfalls aus. Michael Schumacher fährt in seinem Mercedes-Silberpfeil ohnehin seit Saisonbeginn hinterher.

Man darf somit gespannt sein, was die nächste Saison zeigen wird.

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