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Volkskrankheit Depression

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Viele Menschen wissen nicht, daß Depression eine schwere Erkrankung ist.
Mittlerweile ist Depression zu einer Volkskrankheit geworden. Trotzdem läßt sich diese Erkrankung recht gut behandeln, medikamentös, als auch mit Psychotherapie.

Bei Menschen, die eine leichte Depression haben, hilft meist schon eine Psychotherapie.

Bei schwerer Depression empfiehlt sich eine Kombination aus Medikamenten und begleitender Psychotherapie. Medikamente helfen zunächst das Befinden des Patienten zu verbessern, damit dann mit der psychotherapeutischen Begleitung begonnen werden kann. Menschen mit schweren Depressionen leiden unter mangelndem Antrieb oder Konzentrationsstörungen. Daher sind sie nicht in der Lage an einer Psychotherapie mitzuwirken, weil dort aktiv mit dem Therapeuten mitgearbeitet werden muß.

Depressionen kann man ganz klar von Stimmungsschwankungen abgrenzen. Stimmungsschwankungen sollten innerhalb von zwei Wochen „abgeklungen“ sein. Dauert die Phase länger, als der von der WHO vorgegebene Zeitraum um Krankheiten zu klassifizieren, handelt es sich um eine Depression. Reduzierter Antrieb, gedrückte Stimmung und Interessenlosigkeit sind der Indikator die Krankheit. Es kommen noch, je nach Ausprägung des Patienten, vermindertes sexuelles Interesse, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche hinzu. In den Vordergrund treten dann vermehrte Gedanken über Suizid und Tod auf.

Die Symptome einer sogenannten „Winterdepression“ sind vermehrtes Schlafbedürfnis und ein gesteigerter Heißhunger auf kohlenhydrathaltige Nahrung. Verstimmung und Energielosigkeit können im Herbst und Winter ebenfalls auftreten.

Es gibt viele verschiedene Ursachen für eine Depression, dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Am häufigsten spielt der Stress in der Familie, Partnerschaft oder im Beruf eine Rolle. Bei bestimmten physischen Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, besteht ein erhöhtes Risiko. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Ursachen, warum Menschen genau diese Krankheit bekommen.

Es gibt aber auch verschiedene Krankheitsformen der Depression. Die Häufigste nennt sich unipolare Depression. Der Patient ist „nur“ depressiv, hat aber keine manischen Phasen.

Bei einer bipolaren affektiven Störung leidet der Patient an manischen und depressiven Phasen. Der Patient hat dabei ein übersteigertes Selbstverständnis und eine gehobene Stimmung. Dabei wird die eigene Fähigkeit überschätzt, sei es durch wenig Schlaf, ohne sich dabei müde zu fühlen, oder durch zu viel Geld ausgeben. Dieses „Hochgefühl“ ist in dieser Phase das Gegenteil einer Depression.

Viele Menschen  wissen gar nicht, dass sie unter Depressionen leiden. Daher begeben sie sich auch nicht in ärztliche Behandlung. Viele können sich durch ihre Antriebsarmut erst gar nicht „aufrappeln“ um zum Arzt zu gehen. Hier wäre die Hilfe von Kollegen oder von Familieangehörigen gefragt, die den Kranken zu einem Termin beim Arzt anmelden und ihn auch dorthin begleiten und vor allen Dingen den, an der Depression leidenden Menschen,auch ernst nehmen.

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