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Vorschlag zur Neubesteuerung von Alkohol

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Und wieder einmal, macht sich die FDP keine Freunde. Kaum das die Tabaksteuer erhöht wurde, gibt es den Vorschlag zur Erhöhung der Alkoholsteuer. Dem „Handelsblatt“ liegt ein Schreiben vor, in dem der Sprecher der Bundestagsfraktion, Paul Friedhoff, höhere Steuern auf Alkohol in Betracht zieht. Um einen Ausgleich zu schaffen, soll auf die geplante Flugticketabgabe verzichtet werden.

Je nach Alkoholgehalt soll die zukünftige Steuer berechnet werden. Friedhoff: „Für ein Genussmittel mit einem Alkoholgehalt von 20 Prozent sollte eine Alkoholsteuer von 20 Prozent des Nettoverkaufspreises anfallen.“ Wenn ein Bier also um die 5 Prozent Alkohol enthält, würden 5 Prozent Steuern vom Nettopreis erhoben werden. Wein war bisher steuerfrei und würde dann ungefähr 10 Prozent teurer werden.

Fakt ist, das die Alkoholsteuer jährlich viel Geld in den Bundeshaushalt bringt. Auf Platz eins der Steuereinnahmen ist der Branntwein dicht gefolgt von dem Schaumwein und den Alcopops.

Der Branche drohen Einbußen in beträchtlicher Höhe. „Eine Lachnummer“, urteilt Norbert Weber, Präsident des Deutschen Weinbauverbands, „dabei war doch die FDP ausgezogen, die Steuern zu senken“. Zustimmung dagegen, kam vom Jugendschutz. Dort hofft man, das der Konsum von Alkohol bei Jugendlichen zurück geht.

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