Start Wirtschaft Vorsichtiger Optimismus an Frankfurter Börse: Ölpreise sinken

Vorsichtiger Optimismus an Frankfurter Börse: Ölpreise sinken

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Traditionell kamen die Marktteilnehmer der Frankfurter Börse in Karnevalskostümen zur Arbeit in den Handelssaal. Ob es an dem bunten Outfit der Broker und Banker lag, dass der Ölpreis trotz angespannter Lage in Libyen freundlicher daherkam, sei dahingestellt. Jedenfalls verbilligte sich um mehr als zwei Dollar, zeitweise zur Erleichterung aller, der Ölpreis von der Nordsee-Sorte Brent auf weniger als 113 US-Dollar je Fass.

Dabei halfen erneut die Spekulationen auf eine Ausweitung der Fördermenge durch die Opec-Länder , die für Lieferausfälle Libyens einspringen wollen. Ein Händler sagte:“Das gibt Hoffnung, aber solange der Machtkampf in Libyen nicht gelöst ist, dürften die Phasen der Entspannung nur von kurzer Dauer sein„.

Kursierende Gerüchte, dass Gaddafi einlenken wolle, sorgte für zusätzliche Gewinneinnahmen beim Öl. Nach Angaben eines Sprechers lehnten die Rebellen das Angebot eines Abgesandten Gaddafis ab, der über einen Abgang des Revolutionsführers verhandeln wollte.

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