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Wanzenplage in New York

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Nicht nur unter den Touristen, sondern auch unter den Einheimischen macht sich Angst breit.

Befallen sind nicht nur die Hotelbetten, sondern mittlerweile auch das Lincoln-Kulturzentrum, das Kaufhaus Bloomingdales und sogar schon im Empire State Building wurden die kleinen Invasoren  gesichtet.

Die Rede ist von New Yorks Problem mit der ungewöhnlich stark zunehmenden Zahl von Bettwanzen. Unklar ist allerdings, warum sich die Insekten so schnell ausbreiten.

Wegen der Parasitenplage sollen sogar die ersten Stornierungen im Fremdenverkehrsamt erfolgt sein. In dieser Branche werden  in New York pro Jahr rund 22 Millionen Euro (30 Milliarden Dollar)umgesetzt.

Öffentlich wird die Stornierung dementiert.

Die New Yorker Stadtverwaltung fürchtet sich um den guten Ruf und das Ansehen der Stadt. Einem Bericht zufolge soll der Parasitenbefall nicht schwer sein.

Im Empire State Building tummelten sich die kleinen Blutsauger nur im Keller und im Kaufhaus Bloomingdale wurde gerade mal eine Wanze gefunden.

Da sich Bettwanzen an unterschiedlichen Orten aufhalten und bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen können, sind die Blutsauger schwer zu bekämpfen.

Die starke Ausbreitung der Parasiten stellt Experten vor ein Rätsel. Sie glauben, daß das Verbot bestimmter Pestizide, aber auch der starke Anstieg des internationalen Reiseverkehrs verantwortlich für die Plage sein könnte.

Die Website „Trip Advisor“ meldet zwölf Prozent mehr Einträge, als noch im Jahr zuvor. Aus jedem Hotel gab es Horrorgeschichten über die New Yorker „bed bugs“.

Selbst Reisende aus anderen amerikanischen Bundesstaaten verzichten in diesem Jahr auf ihren alljährlichen Trip nach New York.

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