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Weniger Deutsche sterben an Herzinfarkten

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In Deutschland sterben immer weniger Leute an einem Herzinfarkt. Ernst Bruckenberger zieht Bilanz und weiß zu berichten: „ Um 15 Prozent ist die Zahl der Todefälle nach einem Herzinfarkt seit dem Jahre 2000 gesunken.“ So steht es im Herzbericht 2009.

Bei Männer und Frauen jeden Alters, nahm die Sterblichkeit ab, aber besonders stark bei unseren Senioren zwischen 70 und 80 Jahren. Der Grund dafür liegt wohl bei der besseren Diagnostik und Therapie.

Trotzdem ist der Herzinfarkt nach wie vor eine Männerkrankheit. Männer werden sehr viel häufiger mit einem Infarkt ins Krankenhaus eingeliefert als Frauen. Auch sterben Männer sehr viel häufiger daran, als Frauen.

Auf bundesweit 100.000 Einwohner kommen 76 Männer mit einem Infarkt, wogegen es im Vergleich 63 Frauen sind. Jährlich werden 134.000 Männer, aber nur 77.000 Frauen wegen eines Herzinfarktes behandelt.

Nach Untersuchungen hängt die Sterblichkeit vom jeweiligen Wohnort der Patienten ab. Im Bundesdurchschnitt sterben pro Jahr 69 von 100.000 Einwohnern an einem Infarkt. Im Landkreis Plön, liegt die Sterbeziffer um 67 Prozent unter diesem Wert, in Memmingen um 59 Prozent niedriger. Ganz anders in Teilen Ostdeutschlands: Im Landkreis Spree-Neiße und in der Uckermark übersteigt die Infarktmortalität den Bundesdurchschnitt um mehr als das Doppelte, wie Bruckenberger beklagt: „Von einer auch nur in etwa gleichmäßigen Versorgungslandschaft für die wesentlichen Herzkrankheiten kann in Deutschland nicht gesprochen werden.“

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