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Wetter entscheidend bei möglichem GAU in Japan

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Radioaktiver Niederschlag: Schwarzer Regen

Das Wetter spielt eine ganz entscheidende Rolle bei einem möglichen GAU in Japan.

Radioaktiver Niederschlag: Schwarzer Regen

Regen: Das Schlimmste wäre, wenn eine radioaktive Wolke in relativ geringer Höhe vom Kernkraftwerk Fukushima, in die nur 250 km entfernte japanische Hauptstadt Tokyo getrieben und es dort zu einem radioaktiven Niederschlag, dem so genannten „Fallout“ kommen würde, der einen hohen Grad von Radioaktivität aufweist. Bei dem berühmten „Schwarzen Regen“ (Kuroi Ame) auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 handelte es sich ebenfalls um radioaktiven Niederschlag.

Höhe: Günstig wäre, wenn die radioaktiven Partikel in möglichst großer Höhe auf das offene Meer hinaus treiben und sich im Pazifischen Ozean verteilen würden. Durch die große Höhe verteilt sich die Radioaktivität zwar insgesamt weiter, dünnt dabei jedoch aus, so dass die Strahlenbelastung sinkt.

Kontrolliertes Ablassen: Wird radioaktiver Dampf gezielt aus dem Reaktor abgelassen, so verringert sich das Risiko einer großen Wolkenbildung, das Risiko eines großen Fallout sinkt.

Explosion: Bei einer Reaktorexplosion würde eine große Zahl strahlender Partikel in größere Höhen gelangen, dabei jedoch eine Wolke bilden, die dann weit getragen werden könnte.

Folgen für Europa: Für Deutschland und Europa besteht selbst im Falle eines GAUs keine unmittelbare Gefahr. Die strahlenden Partikel brauchen Tage, um nach Europa zu gelangen und die Strahlung würde dabei, durch die große Verteilung immer weiter abschwächen.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo alle Mitfühlenden und alle Mitdenkenden,
    Japan ist seit Hiroshima und Nagasaki 1945 wieder einmal sehr schwehr erschüttert worden. Diesmal waren es nicht amerikanische Terroristen, was noch zu überprüfen ist, sondern Naturgewalten.Die erprobten Japaner haben bis heute jedes Naturereignis in den Griff bekommen. Auch in Kobe sah es damals nicht besser aus. Und doch scheint dieses Mal etwas anders zu sein. Eine Wissenschaftsmacht, wie Japan heute, ist so hilflos, wie seinerzeit die Russen in Tschernobyl. Hier hieß es letztendlich: Menschliches Veresagen! Auch in Japan muß man sagen: Menschliches Versagen!; weil: AKW’s gehöhren weder an die Küste, weil man sie da billg kühlen kann, sie gehören schon garnicht in dicht besiedelte Gebiete, wie Japan als ganzes Land. Wo bleibt der atomare Endmüll dieser Kraftwerke?
    Die Lobby hier in Deutschland für Atomkraft in CSU/CDU-Kreisen ist sehr groß. Die Laufzeitenverlängerung kommt genau aus diesen Kreisen. Ich glaube, die haben der deutschen Bevölkerung jetzt einiges zu erklären! Wetter kann man zwar beeinflussen aber nicht lenken!
    Die radioaktiven Partikel in der Luft werden sich um den Globus herum zwar verdünnen/abschwächen. Sie erreichen uns aber dennoch und jeden auf unserem Erdenball, die Reichen genauso, wie die Armen.
    Machen wir uns also nichts vor, seit Tschernobyl sterben Leute in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis an Krebs,welcher Art auch immer. Für mich ist das ein Zeichen, das alle „Atomversuche“ seit Nagasaki und Hiroshima der Welt nichts Gutes gebracht haben!
    An dieser Stelle muß man sich auch mal die Frage stellen, welchem Land die USA tatsächlich die Glückseligkeit gebracht hat?

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