Start Technik Wikileaks-Ankündigung sorgt vor Veröffentlichung für politische Unruhe

Wikileaks-Ankündigung sorgt vor Veröffentlichung für politische Unruhe

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Im Fall der groß angekündigten Wikileaks-Sensation liegt weiter Spannung in der Luft. Tatsächlich zeigt sich die US-Regierung beunruhigt genug, bereits jetzt andere Staaten über den möglichen Inhalt der erwarteten Dokumente zu informieren.

Dies scheint durchaus logisch, gibt es doch Gerüchte, bei dem Material das nach Angaben von Wikileaks „die Weltgeschichte neu definieren“ soll, um Korrespondenzen handelt, die im Rahmen diplomatischer Beziehungen der Vereinigten Staaten zu anderen Nationen anfielen.

Der Whistleblowing Plattform zufolge gehören zu den Ländern die von den USA informiert wurden unter anderem Großbritannien, Israel, der Irak, Kanada und Russland.

Gleichzeitig bemüht sich die USA um demonstrative Gelassenheit und versucht die Bedeutung des Leaks bereits im Voraus offenbar gezielt herunterzuspielen.

Großbritannien reagierte offensiver und soll eine so genannte Defence Advisory Notice (DA-Notice) ausgegeben haben. Dabei handelt es sich um eine offizielle Aufforderung an die Medien, keine Inhalte zu veröffentlichen,  wenn diese die nationale Sicherheit berühren.

Das alles bietet Stoff für noch mehr Spekulationen und sorgt für verstärktes Medieninteresse.

Die englische Online-Ausgabe der Hürriyet Daily News behauptet,  das Material würde die Unterstützung von terroristischen Organisationen durch die Regierung der Türkei und der USA belegen.

Demnach soll die türkische Regierung die islamistische Al-Qaida und die US-Regierung die kurdische PKK unterstützt haben, bevor im November 23007 beide Staaten gemeinsam gegen die PKK vorgingen.

Wie viel an diesen Behauptungen dran ist und welche Auswirkungen die geleakten Dokumente wirklich haben werden, bleibt zunächst bis zu deren Veröffentlichung abzuwarten

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