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Wikileaks: Die Informationen der letzten Wochen

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Eine Zusammenfassung der letzten Meldungen um die Enthüllungsplattform Wikileaks

  • Twitter-Nutzerdatenforderung: Der Mirobloggingdienst Twitter und möglicherweise weitere Anbieter von Web 2.0 Diensten wurden aufgefordert, Informationen über Personen mit Bezug zu Wikileaks auszuhändigen.
  • Flughafenkontrolle Appelbaums: Wikileaks-Unterstützer Jacob Appelbaum war bei seiner Einreise in den USA am Flughafen von Seattle erneut durchsucht und befragt worden. Bereits im Juli des Vorjahres war er bei Antritt einer Flugreise ebenfalls durchsucht und mobile Kommunikationsgeräte beschlagnahmt worden, die ihm bis heute nicht wieder ausgehändigt wurden.
  • Wikileaks Manning-Spenden: Wikileaks hat Spenden in Höhe von 15.100 US-Dollar an den Verteidiger des US-Soldaten Bradley Manning überwiesen. Die zunächst genannte Summe von 50.000 Dollar habe man aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Whistleblowing-Plattform senken müssen. Wikileaks hatte bereits von Anfang an erklärt, man wolle den Soldaten unterstützen, auch wenn nie bestätigt wurde, dass es sich um den  Whistleblower handelte.
  • Wikileaks Telefon-Scam: Die massive Verfolgung der Aktionen von Wikileaks durch die Regierung der USA trägt bei vielen Personen zur Paranoia bei, was nun Kriminelle ausnutzen, um an Geld zu kommen. Mit anonymen Anrufen wird der Person suggeriert,  ein angeblich illegaler Aufruf der Wikileaks-Webseite sei aufgezeichnet worden. Sofern keine Überweisung einer hohen Summe erfolge, werde man eine Haftstrafe erwirken.
  • Wikileaks Insurance-Datei: Julian Assange lüftete dagegen ein Rätsel zumindest teilweise, als er Informationen zur so genannten „Insurance-Datei“ bekannt gab. Die verschlüsselte Datei soll als „Lebensversicherung“ für wichtige Wikileaks-Mitarbeiter dienen. Das Passwort werde veröffentlicht, falls eine derartige Person getötet, oder von Folter o.ä. bedroht wird. Nun äußerte sich Assange über den Inhalt der mysteriösen Datei und erklärte, ein Teil bestünde aus rund 500 Dokumenten zum Nachrichten-Superkonzern des Medienzaren Rupert Murdoch, sowie einem weiteren Medien-Unternehmen.
  • Wikileaks-Gegner ist China: Der Wikileaks-Sprecher erklärte in einem Interview mit dem „New Statesman“, trotz der persönlichen Gefahr die ihm dort drohe, betrachte er nicht die USA, sondern vielmehr China als den „technologischen Feind“ der Wikileaks-Ideale. Besonders die Überwachung und Zensur des Internets sei eine Herausforderung.

1 KOMMENTAR

  1. An welchem Tag darf die Menschheit mittels veröffentlichtem Passwort der insurance file den Inhalt mit den bis dahin veröffentlichten Angaben prüfen ob nicht doch noch was nachträglich vertuscht wurde?

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