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Wikileaks für Friedensnobelpreis 2011 vorgeschlagen

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Der norwegische Parlamentsabgeordnete Snorre Valen hat die umstrittene Enthüllungs-Plattform Wikileaks für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Der Osloer Linkssozialist begründete seinen Vorschlag mit den Worten: Wikileaks sei“einer der wichtigsten Beiträge dieses Jahrhunderts zu Meinungsfreiheit und Transparenz“.

Die norwegische Nachrichtenagentur NTB meldete, dass Valen Wikileaks offiziell beim Nobelinstitut vorgeschlagen habe. Am 1. Februar läuft, wie jedes Jahr, die Nominierungsfrist für den Friedensnobelpreis ab. Erst im Oktober wird das Osloer Komitee die Entscheidung bekannt geben.

Der mit 1,1 Millionen Euro ( 10 Millionen Schwedische Kronen) dotierte Friedensnobelpreis, ging letztes Jahr an den inhaftierten chinesischen Menschenrechtler Liu Xiaobo.

Snorre Valen sieht im Gegensatz zu Kritikern das Gute in der Enthüllungsplattform Wikileaks und nannte als jüngstes Beispiel die Entmachtung des tunesischen Ex-Präsidenten Zine el Abadine Ben Ali. Wikileaks enthüllte die persönliche Bereicherung Bens Alis und die Enthüllung führte schließlich zum Ende einer fast 25-Jährigen Diktatur in Tunesien.

Der Parlamentsabgeordnete Valen sagte.“Wikileaks hat mit seinen Publikationen Korruption, Rechtsbrüche durch Regierungen und Unternehmen und vor allem auch gesetzwidrige Überwachung, Kriegsverbrechen und Folter durch eine Reihe von Staaten enthüllt“. Dies rechtfertige eine entsprechende Nominierung

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