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Wikileaks: Geplante Sensationsveröffentlichung und Serverrätsel

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Die Whistleblowing-Plattform Wikileaks kündigte an, aufsehen erregendes Material in großem Umfang veröffentlichen zu wollen, gleichzeitig gibt es Rätselraten um die schwedischen Server der Organisation.

Wie der schwedische Webhoster „PRQ“ berichtete, soll Wikileaks das Angebot des Dienstleisters ohne Vorankündigung aufgegeben haben, die entsprechenden Server würden seit einem Monat nicht mehr genutzt. Ein Tracerouting der bisherigen Wikileaks-IP endet nun in Paris.

Ein zweiter schwedischer Webhoster, der ISP Bahnhof, erklärte dagegen, auf seinen Servern befände sich weiterhin Material der Whistleblowing-Plattform.

Während die Hostingverhältnisse noch bei einigen für Verwirrung sorgen, kündigte Wikileaks eine weitere große Veröffentlichung von Dokumenten an und gibt sich dabei alles andere als bescheiden.

Der über den Mikrobloggingdienst Twitter verbreiteten Neuigkeit zufolge, würde das neue Material alle bisher publizierten Informationen in den Schatten stellen. Die Enthüllungen würden, nach den Worten von Wikileaks „die Weltgeschichte neu definieren“.

Auch der Umfang der erwarteten Geheimdokumente soll neue Superlative bieten. Siebenmal mehr Inhalt als das viel beachtete Material zu Geschehnissen im Irak-Krieg werde die Veröffentlichung enthalten. Der Anspruch scheint damit sehr hoch gesteckt und Spekulationen bleiben da nicht aus.

Von der ironischen Sensationsmeldung „Elvis lebt“ bis zur Überlegung, es könne sich um Dokumente aus der Zeit des kalten Krieges handeln reicht dabei die Bandbreite der Gerüchte.

Trotz des großen politischen Drucks unter dem man nach eigenen Angaben stehe, macht es Wikileaks weiter spannend.

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