Start Aktuelles Wikileaks mit Finanzblockaden konfrontiert

Wikileaks mit Finanzblockaden konfrontiert

930
3
TEILEN

Neben dem Betrieb von Servern und einer entsprechenden Infrastruktur, benötigt Wikileaks auch immer wieder Spenden um die Aktionen des Mitgründers Julian Assange zu finanzieren. Nach der Verhaftung in Großbritannien wird auch der Anwalt des Internet-Aktivisten vornehmlich aus den Spenden von Unterstützern bezahlt werden.

Die in letzter Zeit vermehrt getroffenen Maßnahmen, mit denen offenbar versucht wird der Whistleblowing-Plattform den Geldhahn zu stopfen, erfolgen damit zu einem besonders kritischen Zeitpunkt.

So wurde etwa das Konto des Wikileaks-Gründers beim Schweizer Geldinstitut Post Finance, auf dem um die 30.000 Euro liegen sollen, mit denen Anwälte bezahlt werden und Assange persönliche Ausgaben bestreitet, mit der Begründung gekündigt, er habe weder einen Wohnsitz in der Schweiz noch tätige er dort Geschäfte. Dies sei jedoch Voraussetzung für ein solches Konto.

Wenige Tage zuvor war das offizielle Wikileaks-Spendenkonto mit einem Betrag von etwa 60.000 Euro eingefroren worden. Der PayPal-Mutterkonzern eBay führte als Grund einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen an, da mit dem geld „illegale Aktivitäten“ unterstützt würden. In der Folge kam es zu DDoS-Angriffen auf Paypal.

Nach der Kündigung des PayPal-Accounts, wurden auch bei Mastercard die Zahlungen an Wikileaks gesperrt und eine praktisch identische Begründung angegeben. Visa stellte wenig später ebenfalls die Zahlungsmöglichkeiten an Wikileaks ein.

Jetzt gerät auch die Wau Holland Stiftung, die einen nicht unwesentlichen Teil an den Spenden für Wikileaks bereitstellt unter Druck. Der offizielle Grund ist hierbei die bislang nicht erfolgte Vorlage eines Geschäftsberichts, der von der zuständigen Aufsichtsbehörde eingefordert wird.

Die nach dem Gründer das Chaos Computer Clubs benannte Organisation gab an, es sei aufgrund des großen Spendenaufkommens und der damit verbundenen Ausstellung von Spendenquittungen zu diesem Versäumnis gekommen.

Eine Prüfung, ob es sich bei der Stiftung tatsächlich um eine gemeinnützige Organisation handelt oder ob mit ihr „illegale Aktivitäten“ unterstützt werden, scheint ebenfalls wahrscheinlich.

3 KOMMENTARE

  1. ich bin entäuscht…………………
    Jetzt werden die Großen, wie EBAY, Visa, und soweiter angetriggert. Damit ja auch kein Geld mehr fließen kann.
    Big brohter hat zugeschlagen und ihr laßt das euch gefallen

    • @der entäuschte

      Big brother? Paranoides Containerdenken?

      Politisch motivierte Kriminelle attackieren Unternehmen. Das ist nix neues und die NWO gibts dadurch auch nicht.

  2. Ich finde es unglaublich, dass die Amys sich alles erlauben und von der Demokratie reden. und so ein Aufstand zu machen.
    Presse Freiheit wird für die arme länder gejubelt und strend empfunlen. Aber für die reiche Länder ist ein tabu!!!
    Skandalös

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here