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Wikileaks-Wochenende: Assange in Sorge und Cablegate als Spiel

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Die Geschehnisse um Julian Assange und Wikileaks machen auch vor den Adventswocheneden nicht halt und so gibt es zu Beginn dieser Woche sowohl ernsthaftes, als erfreulicherweise etwas kreatives über den Konflikt, der sich durch die Veröffentlichung der Cablegate-Dokumente ergab, zu berichten.

Weniger lustig sind Aussagen die Assange von seinem momentanen Aufenthaltsort, dem Anwesen seines Unterstützers Vaughan Smith machte. Seit seiner Freilassung muss sich Assange den Großteil seiner Zeit dort aufhalten.

Dies gehört ebenso wie das Tragen einer elektronischen Fußfessel und einer täglichen Anwesenheitskontrolle bei der örtlichen Polizeistation, sowie der Zahlung einer Kaution zu den Auflagen, unter denen er auf freien Fuß gesetzt worde.

Der Wikileaks-Sprecher erklärte, er fürchte um sein Leben. So sagte er am Samstag: „Es gibt eine Bedrohung für mein Leben. Es gibt Bedrohungen für meine Leute“ und wirft den USA weiterhin vor, die in Schweden gegen ihn erhobenen Vorwürfe konstruiert zu haben, „das Verfahren in Schweden ist ein Hohn“

Kreatives gibt es dagegen vom Wikileaks-Projekt direkt zu melden. Dort hat der 21-Jährige Niederländer Sebastiaan Moeys ein Spiel veröffentlicht, das unerwartete hohe Popularität erlangte, obwohl das Team es „eigentlich für eine Art Witz gehalten“ habe.

Ziel des Wikileaks-Spiels „Cablegate: The Game“ ist es, Cables auszuwerten und damit real dem Wikileaks-Projekt als Freiwilliger bei der Arbeit zu helfen. Punkte werden für das finden von „Tags“ (diverse Kategorien wie Orte, Personennamen oder Ereignisse) und das Schreiben von Zusammenfassungen vergeben.

Obwohl des Spiel grafisch ziemlich anspruchslos ist, scheint die Aktualität des Themas für eine entsprechende Neugierde zu sorgen, was sogar zeitweise zu einer Überlastung der Server führte. Es bleibt abzuwarten, ob die zahl freiwilliger Helfer dadurch langfristig steigen wird, was für das Projekt wünschenswert wäre.

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