Start Wirtschaft Wintereinbruch hält Deutsche nicht vom Shoppen ab

Wintereinbruch hält Deutsche nicht vom Shoppen ab

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Weihnachtsshopping
Weihnachtsshopping

Frostige Temperaturen, Schnee und Eis – Deutschland befindet sich bereits im tiefsten Winter. Doch trotz Schneematsch und Eiseskälte hat auch die zweite Adventswoche den deutschen Einzelhändlern erfreulichen Umsatz beschert. Die Deutschen sind in Kauflaune und bereiten dem Einzelhandel ein positives Weihnachtsgeschäft.

Zwar hatte die Kaufkraft in der vergangenen Woche aufgrund des heftigen Wintereinbruchs ein wenig nachgelassen, doch wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr verkauft. Vor allem das Wochenende war wieder ein großer Erfolg, die Geschäfte waren voll und die Kassen haben geklingelt.

Nach dem vom Einzelhandelsverband HDE betitelten „Traumstart“ ins Weihnachtsgeschäft am ersten Adventswochenende hat nun eine bundesweite Umfrage ergeben, dass die Einzelhändler weiterhin sehr zufrieden sind mit der diesjährigen Entwicklung. Die allgemein positive Wirtschaftslage gibt der Branche Grund zur Annahme, dass man im Vergleich zu 2009 mit einem Umsatzplus von 2,5 Prozent rechnen kann.

„Eis und Schnee haben das Weihnachtsgeschäft nicht einfrieren lassen“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am zweiten Adventssonntag. „Die Händler haben sich für die kommenden Wochen bis Heiligabend auf ein noch lebhafteres Weihnachtsgeschäft eingestellt.“ Die vier Wochen vor dem Fest sind für viele Händler die wichtigste Zeit des Jahres und mitentscheidend für die Bilanz des Gesamtjahres. Traditionell macht der deutsche Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft ein Fünftel seines Jahresumsatzes.

Gerade weil nun der Nikolaustag vor der Tür stand, wurden an diesem Wochenende vor allem kleinere Geschenkartikel gekauft. Die Kunden griffen laut HDE in den vergangenen Tagen vermehrt zu Süßigkeiten, Büchern, CDs, DVDs und Parfümprodukten. Auch die Spielzeug- und Elektroindustrie kann sich freuen, denn klassische Spieleartikel wie Playmobil, Lego und Puppen als auch Smartphones, Tablet-Computer, Mini-Camcorder und tragbare Spielekonsolen standen auf den Einkaufslisten.

Zudem teilte der Verband mit, dass auch das Wetter einen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Verbraucher habe: Wegen der Eiseskälte hätten sich viele Kunden mit wintergerechter Kleidung wie Schals, Mützen, Handschuhen, warme Winterjacken, Strickpullovern und Winterschuhen eingedeckt. Und auch Wintersportartikel und -bekleidung sowie Schlitten waren gefragt.

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