Start Panorama YouTube-Videowettbewerb gegen Ausgrenzung durch Rassismus und Mobbing

YouTube-Videowettbewerb gegen Ausgrenzung durch Rassismus und Mobbing

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Die Hamburger Initiative „Laut gegen Nazis“ richtet unter Schirmherrschaft von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) und durch Unterstützung mehrerer Partner, darunter die Amadeu Antonio Stiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Aktion „MUT gegen rechte Gewalt“ (Berlin) einen Wettbewerb auf Googles Videoportal YouTube aus.

Inhalt des YouTube-Videowettbewerbs „361 Grad Respekt“ sind Beiträge zu den Themen Rassismus und Mobbing, die von Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren bis zum 17. März 2013 und in Form von Videos unterschiedlichster Art, wie etwa Musikvideos, Interviews, Animationsfilme oder Kurzdokus in fünf Kategorien eingereicht werden können.

Eine Zusatzkategorie mit dem Titel „Held des Alltags“ ermöglicht es den jugendlichen Videokünstlern zusätzlich, eine Person, die sich durch besondere Zivilcourage ausgezeichnet hat, oder ein entsprechendes Schulprojekt zu nominieren.

Prominente Unterstützung gegen Rassismus

Namhafte Unterstützer hat das Projekt ebenfalls. Neben Musikern wie den Fantastischen Vier, Culcha Candela, Sportfreunde Stiller und Silbermond auch sportliche Prominenz wie Magdalena Neuner und Marcell Jansen. Weitere bekannte Gesichter sind Ulrich Wickert und  Peter Lohmeyer.

Der Hauptgewinn geht ins Ohr

Zu Gewinnen gibt es für die engagierten Videokünstler dabei ebenfalls etwas, denn ein Exklusivkonzert des Elektropop-Duos Glasperlenspiel in der Stadt der Gewinner ist als Hauptgewinn ausgelobt. Weitere Gewinne sind ein Treffen mit YouTube-Talker Christoph Krachten („Clixoom“) und Sachpreise.

Nach dem Wettbewerb

Nach Abschluss des Wettbewerbs soll der 361 Grad YouTube-Kanal durch Unterstützung des Projekt-Hauptpartners, der Techniker Krankenkasse, als Plattform für Austausch und Diskussionen zum Thema Respekt gepflegt und der Förderung von Medienkompetenz und sozialem Engagemen dienen.

YouTube und Rechtsextremismus

Auch wenn sich die Aktion als Zeichen gegen Rassismus und Mobbing versteht, so hat YouTube, trotz aller guten Absichten, selbst ein Problem mit Rechtsextremismus und geht nur im Fall deutlicher Beleidigungen oder Drohungen dagegen vor.

So wurden etwa die unter dem Video „Hey Mr. Nazi“ des japanischen Rappers Blumio von Nutzern geposteten antisemitischen Aussagen und Holocaust-Leugnungen nach deren Meldung zwar entfernt – die durch Rechtsextreme provozierte Auseinandersetzung mit Aussagen über „völlig zurückgebliebene“ Kulturen blieb bislang jedoch unbeanstandet.

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