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Zentrales Internetportal für Lebensmittelwarnungen geht online

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Verbraucherfrage: Was ist drin? (Foto: Clemens v. Vogelsang cc-by)
Verbraucherfrage: Was ist drin? (Foto: Clemens v. Vogelsang cc-by)

Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen“ – doch was, wenn die Lebensmittel mit Pestiziden, oder anderen schädlichen Stoffen belastet ist?

Um mehr Klarheit zu schaffen und Bürger zu informieren hat Verbrauscherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ein zentrales Internetportal vorgestellt.

Verbraucher können sich somit künftig unter „lebensmittelwarnung.de“ über gesundheitsgefährdende Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe informieren.

Die Besonderheit, welche die Ministerin hervorhob besteht darin, dass das neue Portal sowohl Warnhinweise des Bundes, als auch jene der Länder umfasst. Bislang waren die entsprechenden Informationen lediglich von den einzelnen Bundesländern gestellt worden. Kritische Verbraucher können so umfangreiche Informationen über schadstoffbelastete Lebensmittel, oder Lebensmittelskandale erhalten.

Mit dem Thema Verbrauchertäuschung befasst sich ein weiteres neues Angebot der Regierung. Die Internetseite  „lebensmittelklarheit.de“ klärt über Täuschungsversuche, etwa durch irreführende Verpackungsbeschriftungen auf.

Besonders mit der letztgenannten Plattform greift man ein Konzept auf, dass bereits seit langem von Verbraucherschutzorganisationen wie beispielsweise foodwatch mit der Seite „abgespeist.de“ gepflegt wird – wenn nun auch in größerem Maßstab.

 

1 KOMMENTAR

  1. Schade, dass es das nicht auch für ALLE Produkte gibt, die synthetische Duftstoffen (Parfüm) und anderen künstl. Chemikalien enthalten. Denn diese Gerüche belästigen nicht nur überall, wo man geht und steht, sensible Nasen, sie machen auch noch total krank! Hier sollten die Hersteller auch Unbedenklichkeitsbescheinigungen ausstellen müssen. Aber darauf können wir wohl lange warten…

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